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Nachdem die DAX-Sommerrallye in den vergangenen Tagen zum Stillstand kam, folgte am heutigen Donnerstag ein tiefer Fall. Erneut war es das Thema Handel, das Anleger am deutschen Aktienmarkt verunsicherte. 

Das war heute los. Das wichtigste deutsche Börsenbarometer verlor heute zeitweise rund 2 Prozent an Wert. Der DAX rutschte sogar unter die Marke von 12.500 Punkten. Vor wenigen Tagen hofften Börsianer hierzulande noch auf einen erneuten Angriff auf die psychologisch wichtige 13.000-Punkte-Marke oder zumindest auf die nachhaltige Zurückeroberung der 200-Tage-Linie. Doch daraus scheint vorerst nichts zu werden. Für die schlechte Stimmung war vor allem die erneute Verschärfung des chinesisch-amerikanischen Handelsstreits verantwortlich. Während die Stimmung hierzulande im Keller war, begeisterte Apple (WKN: 865985 / ISIN: US0378331005) zu Beginn des US-Handels Anleger mit dem Kampf um die Billionengrenze beim Börsenwert. Allerdings konnte dies Anleger am deutschen Aktienmarkt bis Handelschluss nicht aufheitern.

Das waren die Tops & Flops. Angesichts des schwachen Gesamtmarktumfelds waren im DAX heute einmal mehr die so genannten defensiven Werte aus Bereichen wie dem Gesundheitssektor oder aus der Konsumgüterindustrie gefragt. Diese zeichnen sich unter anderen dadurch aus, dass sie mit schwachen Marktphasen relativ gut fertig werden. Heute konnte die Aktie des Gesundheitskonzerns Fresenius (WKN: 578560 / ISIN: DE0005785604) dank eines positiven Analystenkommentars zusätzliche Dynamik entwickeln. Das Papier legte in der Spitze etwas mehr als 2 Prozent an Wert zu.

Dagegen landete die Siemens-Aktie (WKN: 723610 / ISIN: DE0007236101) mit einem zwischenzeitlichen Kursminus von mehr als 5 Prozent am Indexende, obwohl der Industriekonzern positive Quartalsergebnisse präsentiert hatte. Die Auftragseingänge legten im Juni-Quartal gegenüber dem Vorjahr um 16 Prozent auf 22,8 Mrd. Euro zu. Das Ergebnis des Industriellen Geschäfts wurde um 2 Prozent auf 2,2 Mrd. Euro verbessert. Allerdings sorgten negative Wechselkurseinflüsse dafür, dass die Umsatzerlöse um 4 Prozent auf 20,4 Mrd. Euro rückläufig waren.

Im Fokus stand heute auch BMW (WKN: 519000 / ISIN: DE0005190003). Der Münchner Autohersteller konnte im zweiten Quartal vor allem mit den positiven Absatzzahlen zufrieden sein. Dennoch drückten Wechselkurseffekte, höhere Rohstoffkosten und vor allem hohe Kosten für Investitionen in die Entwicklung neuer Technologien und die Eroberung neuer Märkte auf das Ergebnis. Auch deshalb fiel die in der Branche viel beachtete operative Marge im Segment Automobile von 10,1 Prozent im Vorjahr auf nun 8,6 Prozent. Nach zwischenzeitlichen Kursverlusten von fast 3 Prozent konnte sich die BMW-Aktie im weiteren Tagesverlauf jedoch wieder etwas erholen.

Das steht morgen an. Zum Ende dieser Handelswoche steht die Bekanntgabe der offiziellen US-Arbeitsmarktdaten für den Monat Juli auf dem Programm. Hierzulande werden am morgigen Freitag verschiedene Einkaufsmanagerindizes veröffentlicht.

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