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Am heutigen Mittwoch konnte der DAX die im frühen Handel generierten Kursgewinne nicht verteidigen. Stattdessen war es für das wichtigste deutsche Börsenbarometer ein eher wechselvoller Tag. Dies hatte gleich mehrere Gründe. 

Das war heute los. Als Spielverderber erwies sich eine Gewinnwarnung des Reifenherstellers und Automobilzulieferers Continental (WKN: 543900 / ISIN: DE0005439004). Diese belastete die DAX-Autowerte insgesamt. Gleichzeitig kamen keine allzu guten Nachrichten aus Übersee. Die Wall Street erlebte einen bescheidenen Start in den heutigen Mittwochhandel. Für Verunsicherung sorgten die neuen juristischen Probleme für US-Präsident Donald Trump im Zusammenhang mit seinem Wahlkampf.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX war einmal mehr die Bayer-Aktie (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017) ganz vorne zu finden. Das Papier setzte seine Erholung mithilfe eines zwischenzeitlichen Kursgewinns von rund 2,5 Prozent fort. Noch besser lief der heutige Tag für die Aktie der Deutschen Börse (WKN: 581005 / ISIN: DE0005810055). Der Börsenbetreiber kauft derzeit eigene Aktien zurück. Der Titel gewann zeitweise mehr als 3 Prozent hinzu.

Einen regelrechten Einbruch erlebte dagegen die Continental-Aktie. Das Papier verlor zeitweise rund 14 Prozent an Wert, nachdem das Unternehmen seine Prognose für das Gesamtjahr 2018 nach unten geschraubt hatte. Reduzierte Umsatzerwartungen, Kostensteigerungen und Gewährleistungsfälle hatten das Management zu diesem Schritt veranlasst. Der 2018er-Konzernumsatz soll bei rund 46 Mrd. Euro vor Wechselkurseffekten liegen, nachdem bisher ein Wert von 47 Mrd. Euro in Aussicht gestellt worden war. Die Prognose für die EBIT-Marge wurde von „mehr als 10 Prozent“ auf „mehr als 9 Prozent“ gesenkt. Außerdem hieß es von Managementseite, dass die für die Division Powertrain im April 2017 für 2019 geschätzten Größen für den Umsatz (10 Mrd. Euro) und das EBIT (850 Mio. Euro) nicht mehr erreicht werden.

Das steht morgen an. Am morgigen Donnerstag beginnt das Treffen der Notenbanken in Jackson Hole, im US-Bundesstaat Wyoming. Für Jerome Powell ist es eine Premiere. Zum ersten Mal nimmt er an dem Treffen als Fed-Chef teil. Dabei ist seine Aufgabe zuletzt nicht einfacher geworden. US-Präsident Donald Trump hat den Zinserhöhungskurs der Zentralbank kritisiert und damit die Unabhängigkeit der US-Notenbank in Frage gestellt. Interessant wird auch der Blick auf einige europäische Einkaufsmanagerindizes sein. Zudem erwartet Anleger am Nachmittag die Veröffentlichung der wöchentlichen US-Daten zu den Anträgen auf Arbeitslosenhilfe.

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