Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

China führt keine Gespräche mehr mit den USA. Der Yuan steht technisch möglicherweise kurz vor einem Einbruch zum Dollar. Im Währungspaar laufen ununterbrochene Belastungstests der Widerstände bei 6,88 Yuan. Brechen sie, wäre das im Markt ein Hinweis auf eine weitere Eskalation im Handelsstreit.

Die Warnung des Präsidenten der Europäischen Kommission Juncker vor einem möglichen Aus des Euro zeigt, welches Erpressungspotenzial die italienische Regierung gegenüber der EU wirklich hat. Der Markt hat das erkannt, die Zinsen für italienische Staatsanleihen sind zielstrebig unterwegs in Richtung ihrer Sommerhochs. Hier braut sich gerade etwas Bedrohliches zusammen, just zu dem Zeitpunkt, in dem die Warnungen vor einem baldigen Wachstumshöhepunkt in der Weltwirtschaft immer lauter werden.

Jochen Stanzl

Ein Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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Bildquellen: CMC Markets / Pressefoto Deutsche Börse AG

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