Bildquelle: Pressefoto Lufthansa

Für die Lufthansa-Aktie (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) ging es am Dienstag steil nach unten. Wieder einmal konnte die Kranich-Airline Anleger mit den von ihr vorgelegten Geschäftsergebnissen nicht überzeugen.

Das bereinigte EBIT schrumpfte nach neun Monaten im Geschäftsjahr 2018 im Vorjahresvergleich um knapp 8 Prozent auf 2,36 Mrd. Euro. Der Lufthansa machten gestie­gene Treibstoffkosten, höhere Aufwendungen im Zusammenhang mit Verspätungen und Flug­ausfällen sowie höhere Technik- und Wartungskosten zu schaffen. Auch die hohen Integrationskosten der übernommenen Air-Berlin-Anteile machten sich auf der Ergebnisseite negativ bemerkbar. Zudem sollen die Treibstoffkosten 2019 noch einmal steigen.

Mittel- bis langfristig wird jedoch insbesondere die Übernahme von Air-Berlin-Anteilen von Managementseite sehr positiv gesehen. Konzernchef Carsten Spohr spricht sogar von einer historischen Chance zur Konsolidierung in Europa, die man ergriffen habe. Was machen da schon die kurzfristig hohe Integrationskosten aus, wird man sich sagen? Wir werden sehen…

Insgesamt kamen die Zahlen am Markt jedoch überhaupt nicht gut an. Am Dienstag verlor die Lufthansa-Aktie in der Spitze etwas mehr als 8 Prozent an Wert. Allerdings ist es nicht so, dass am Markt nun niemand mehr zur Kranich-Airline halten würde. Die Analysten bei der UBS führen die Lufthansa-Aktie immer noch mit einem „Buy“-Rating und einem Kursziel von 31,00 Euro. Vor allem, weil das Jahresziel bestätigt wurde, wonach das bereinigte EBIT „leicht“ unter dem Vorjahresniveau liegen soll.

Wer ebenfalls optimistisch ist und auf steigende Kurse der Lufthansa-Aktie setzt und sogar überproportional von einem Kursanstieg profitieren möchte, schaut sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: VL1EQC / ISIN: DE000VL1EQC1) an. Skeptiker haben Gelegenheit mit entsprechenden Hebelprodukten (WKN: VA635A / ISIN: DE000VA635A7) auf auf fallende Kurse der Lufthansa-Aktie zu setzen.

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