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Der DAX verbrachte die meiste Zeit des heutigen Handelstages in der Verlustzone. Allerdings hielten sich die Kursverluste letztlich in Grenzen. Es hätte auch deutlich schlimmer kommen können.

Das war heute los. Gestern bekam die Wall Street im späten Handel einen Schrecken, als von einer Ausweitung der US-Strafzölle auf das gesamte chinesische Exportvolumen die Rede war. Es war wieder einmal US-Präsident Donald Trump, der die Märkte durcheinandergebracht hatte. Allerdings beruhigte sich die Wall Street am heutigen Dienstag merklich, was letztlich auch dem DAX zugutekam. Angesichts der Vielzahl an unterschiedlich aufgenommenen Quartalsergebnissen wollte sich jedoch keine nachhaltige Richtungsentscheidung einstellen.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX überzeugte vor allem die Volkswagen-Aktie (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039). Diese konnte zeitweise einen Wertzuwachs von etwas mehr als 5 Prozent hinlegen. Die Wolfsburger hatten zuvor Ergebnisse für das dritte Quartal und die ersten neun Monate 2018 vorgelegt. Zwar machten sich der Abgasskandal und die Herausforderungen aus dem neuen Testverfahren WLTP negativ bemerkbar, allerdings konnte VW diesen trotzen und sein Umsatz- und Ergebnisziel für das Gesamtjahr 2018 bestätigen.

Im Gegensatz dazu verlor die Lufthansa-Aktie (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) zeitweise mehr als 8 Prozent an Wert und landete am Indexende. Auch die Kranich-Airline konnte ihre Jahresziele bestätigen, allerdings wurden die Ergebnisse für das dritte Quartal mit großer Enttäuschung aufgenommen. Als Belastungsfaktoren erwiesen sich gestiegene Treibstoffkosten, höhere Aufwendungen im Zusammenhang mit Verspätungen und Flugausfällen sowie höhere Technik- und Wartungskosten. Auch die kostenintensive Integration der übernommenen Air-Berlin-Anteile machte sich negativ bemerkbar.

Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) erlebte wiederum eine Achterbahnfahrt. Nach einem zwischenzeitlichen Kursplus von 3 Prozent, rutschte die Aktie des Zahlungsabwicklers aus Aschheim bei München am Nachmittag knapp 2 Prozent in die Tiefe, um sich dann wieder ins grüne Terrain zu bewegen. Dabei hatte das Unternehmen einmal mehr überzeugende Wachstumszahlen präsentiert und auch mit dem Ausblick auf das Schlussquartal 2018 nicht enttäuscht.

Das steht morgen an. Anders als die US-Notenbank Fed, ist die EZB noch weit von einer Zinswende entfernt. Wie weit genau, dürften unter anderem die jüngsten Euroland-Inflationsdaten verraten. Diese werden am morgigen Mittwoch veröffentlicht. Darüber hinaus werden die deutsche Einzelhandelsumsätze für den Monat September bekannt gegeben. In den USA dürften Anleger am Nachmittag vor allem auf den neuesten ADP-Report schauen. Zumal am Freitag bereits die Veröffentlichung der offiziellen Arbeitsmarktdaten für den Monat Oktober ansteht.

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