Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Kein goldener Oktober für die Börse, auch wenn der letzte Handelstag des Monats mit steigenden Kursen einhergeht. Unter dem Strich bleibt ein Minus von rund sieben Prozent und die Tatsache, dass sich der Index nun an wichtigen Widerständen befindet, die nur schwer zu überwinden sein dürften.

Dass die neu geschaffenen Stellen in den Vereinigten Staaten so kräftig weiter wachsen, schürt neue Ängste vor höherem Lohndruck vom Arbeitsmarkt. Man kann es weltweit beobachten: Die Inflation steigt, aber nur moderat. Das gibt den Zentralbanken Grund, die Zinswende fortzusetzen, aber ohne Hast. Viele weitere Zinsanhebungen wird der Markt aber nicht mehr verkraften.

Wie stark sich die EZB über die Stabilität der Banken sorgt, wird am Freitag wieder im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen, wenn die neuen Stresstest-Ergebnisse veröffentlicht werden.

Jochen Stanzl

Ein Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / Pressefoto Deutsche Börse AG

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