Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Der Deutsche Aktienindex lässt sich von der gestrigen Dynamik der Technologieaktien an der Nasdaq nicht wirklich beeindrucken. Die Dynamik fehlt in Frankfurt. Zu sehr misstrauen die Anleger der Ruhe in den vergangenen Tagen.

Morgen um 18 Uhr wird die Europäische Zentralbank die Ergebnisse der Banken-Stresstests bekanntgeben. Die Aktien der Deutschen Bank und Commerzbank hängen an der Börse in den Seilen. Nahe ihrer historischen Tiefststände sind sie im weltweiten Wettbewerb schwach aufgestellt. Hier muss dringend für mehr Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit gesorgt werden. Die EZB möchte das durch Banken-Fusionen und Gesundschrumpfen erreichen. Vielleicht hätte man die Banken der Eurozone wie damals in den USA nach der Finanzkrise einfach rekapitalisieren sollen. Die US-Banken stehen heute weitaus stärker da und können sich im weltweiten Wettbewerb behaupten.

Im Übrigen gibt es auch Sonnenseiten der aktuellen Handelspolitik der US-Regierung. Der ​Stahlkocher ArcelorMittal profitiert von Trumps Strafzöllen gegen Chinas Billig-Stahl und berichtet von einer guten Geschäftsentwicklung im dritten Quartal.

Jochen Stanzl

Ein Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / Pressefoto Deutsche Börse AG

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei