Bildquelle: Pressefoto Jan Oelker / Nordex

​Während Nordex (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) im Zuge des Berichts für das dritte Quartal und die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2018 von einer Belebung des Geschäfts spricht, strafen Anleger den Hamburger Windturbinenhersteller regelrecht ab.

Am Dienstagvormittag stürzte die Nordex-Aktie zeitweise rund 16 Prozent in die Tiefe. Angesichts eines solchen Kursrutsches dürften sich Anleger zumindest die Seitwärtsbewegung der vergangenen Wochen und Monate zurückwünschen. Doch angesichts der erneuten Enttäuschung sollte es schwierig werden, weitere Kursverluste zu verhindern.

Nordex erzielte zwischen Januar und September 2018 einen Konzernumsatz von 1,8 Mrd. Euro. 23,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) fiel um 60,7 Prozent auf 71,4 Mio. Euro, während unter dem Strich sogar ein Verlust von 51,8 Mio. Euro eingefahren wurde, nach einem Plus von 27,9 Mio. Euro im Vorjahr.

So zeigte sich das Management in Bezug auf die Jahresziele pessimistischer. Sowohl der Umsatz als auch die EBITDA-Marge sollen am unteren Ende der in Aussicht gestellten Spanne landen. Auf Umsatzseite liegt diese bei 2,4 bis 2,6 Mrd. Euro und bei der EBITDA-Marge bei 4,0 bis 5,0 Prozent.

FAZIT. Nordex schafft es derzeit immer wieder, auch noch so kleine Hoffnungsschimmer auf eine Erholung zunichte zu machen. Der Hinweis auf die sich erholende Auftragsentwicklung zieht nicht so recht, wenn das Unternehmen in anderen Bereichen immer wieder mit Horrormeldungen aufwartet. Anleger sollten die Finger von der Nordex-Aktie lassen, bis sich möglicherweise irgendwann Signale einer nachhaltigen Erholung einstellen. Wer sogar überproportional von weiteren Kursverlusten der Nordex-Aktie profitieren möchte, setzt auf entsprechende Hebelprodukte wie diesen HVB Mini Future Bear (WKN: HX3EJJ / ISIN: DE000HX3EJJ1).

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[…] Die jüngsten Erfolgsmeldungen bei den Aufträgen wurden unter anderem durch sehr enttäuschende Neunmonatszahlen bei Nordex zunichte gemacht. Zudem dürfte das Branchenumfeld für den Windturbinenhersteller auch […]