Bildquelle: markteinblicke.de

Nachdem die Gespräche zwischen der US-amerikanischen und der chinesischen Delegation in Peking überraschend um einen Tag verlängert wurden, herrschte an den Märkten gestern das Prinzip Hoffnung – Hoffnung auf eine baldige Einigung im Handelsstreit. Harte Fakten bleiben jedoch Mangelware, nicht zuletzt deshalb nahm der deutsche Leitindex zum Abend hin Tempo heraus und beendete die Sitzung bei 10.893 Punkten. Damit ist die Rückkehr in den 2018er-Abwärtstrendkanal zwar geglückt, der Sprung über 10.900 aber gescheitert. Das bedeutet:

Um sich weiter nach oben vorarbeiten zu können, ist der Schlusskurs oberhalb von 10.900 Punkten jetzt Pflicht; der Ausbruch über die runde 11.000er-Barriere könnte anschließend weitere Long-Impulse freisetzen, die einen Angriff auf das alte Oktober-Tief bei 11.051 sowie die Volumenkante bei 11.100 bzw. den Bremsbereich bei 11.200 Zählern ermöglichen sollten. Die Gefahr eines temporären Rücksetzers bleibt aber bestehen. Dabei gilt:

Rutschen die Notierungen unter die 10.800er-Schwelle, stehen mit der Volumenspitze bei 10.650 und der breiten Haltezone zwischen 10.600 und 10.500 Punkten noch wichtige Unterstützungen bereit. Es muss allerdings klar gesagt werden, dass Kurse unterhalb von 10.500 Zählern das positive Chartbild wieder zunehmend beeinträchtigen würden!

Trading-Idee steigend (Call) fallend (Put)
WKN DT96QK DS7UQG
Basispreis 9.386,82 11.880,96
Knock-out-Schwelle 9.386,82 11.880,96
Letzter Handelstag Open End Open End
Hebel 7,49 10,22
Kurs1) 14,53 10,68

1)Uhrzeit: 10.01.2019 08:22:11

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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