Bildquelle: Pressefoto Daimler

Ist es nicht toll, wenn gleich zwei deutsche Automobilhersteller behaupten können, den Weltmarkt im Premiumsegment anzuführen. Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) und BMW (WKN: 519000 / ISIN: DE0005190003) bringen dieses Kunststück tatsächlich fertig.

Was zunächst nach der berühmten Quadratur des Kreises klingt, ist am Ende ganz einfach. Als Konzern konnte die BMW Group (inklusive Mini und Rolls Royce) 2018 mehr Pkw als Daimler (Mercedes-Benz und smart) verkaufen. Wenn man jedoch nur auf die Kernmarke BMW und Mercedes-Benz blickt, hatten die Schwaben das dritte Jahr in Folge die Oberhand. 2018 hat Mercedes-Benz über 2,3 Millionen Pkw weltweit verkauft. Es war zwar nur ein Plus von 0,9 Prozent, jedoch das erfolgreichste Jahr in der Unternehmensgeschichte.

Bei allen guten Nachrichten könnte es langfristig engagierte Anleger jedoch ausbremsen, in Daimler zu investieren. Denn gemessen an der 200-Tage-Linie ist das Daimler-Papier seit Mai 2018 im langfristigen Abwärtstrend. Seitdem hat die Aktie über 28 Prozent verloren. Kurzfristig ergeben sich dagegen aber bessere Möglichkeiten.

FAZIT. Gemessen am GD20 könnte kurzfristig steigende Kurse zu erwarten sein, der Abstand zur 20-Tage-Linie ist wieder im positiven Terrain. Nicht groß aber immerhin. Aber vielleicht ist die aktuelle Lage auch etwas für Langfristanleger: Denn die Aktie notiert nahe dem 5-Jahres-Tief, das vergangene Woche bei 45,02 markiert wurde. Das wäre gemessen an einem 2019er-KGV von nicht einmal 7 ein günstiger Einstieg.

Anleger, die auf einen Anstieg der Daimler-Aktie setzten und sogar überproportional von steigenden Kursen des DAX-Wertes profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: VN9RQQ / ISIN: DE000VN9RQQ4) auf der Long-Seite an. Skeptiker haben ebenfalls mit passenden Short-Produkten (WKN: VA2UAQ / ISIN: DE000VA2UAQ2) die Gelegenheit auf fallende Kurse der Daimler-Aktie zu setzen.

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[…] DE0007100000). Im Fall von Daimler freuen sich Anleger, dass Mercedes-Benz 2018 seinen Titel als Premium-Hersteller Nummer eins verteidigen […]

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[…] günstig. Gleichzeitig konnte Mercedes-Benz zuletzt auch in einem schwierigen Umfeld überzeugende Absatzzahlen abliefern. Außerdem können auch die Schwaben von der Elektromobilität und anderen Entwicklungen […]