Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Die Berichtssaison in den USA geht heute in die heiße Phase. Mit IBM (WKN: 851399 / ISIN: US4592001014), Johnson & Johnson (WKN: 853260 / ISIN: US4781601046), United Technologies (WKN: 852759 / ISIN: US9130171096) und Travelers (WKN: A0MLX4 / ISIN: US89417E1091) legen gleich vier Unternehmen aus dem Dow Jones ihre Zahlen vor. Zusammen machen sie 13,5 Prozent des Index aus. Entsprechendes Verfehlen oder Übertreffen der Erwartungen kann also zu größeren Ausschlägen nach oben oder unten an der Wall Street führen. Nach dem gestrigen Feiertag dort dürfte heute damit hoffentlich auch wieder Schwung in den Handel in Frankfurt kommen.

Hier tastet sich der Deutsche Aktienindex aktuell noch einmal an die ehemalige wichtige Unterstützung bei 11.050 Punkten heran. Dort wird sich zeigen, ob die Bullen an der Frankfurter Börse das Zepter in der Hand haben und die Rally vom Freitag ohne Umwege direkt weitergehen kann.

Unterstützung könnte der Markt heute von den neuesten Umfrageergebnissen des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) erhalten. Die deutsche Wirtschaft hat sich zuletzt schwächer präsentiert. Gerade angesichts der am Donnerstag anstehenden Sitzung der Europäischen Zentralbank dürften die Anleger die Daten genau unter die Lupe nehmen. Immerhin will EZB-Präsident Draghi in diesem Jahr noch die Zinsen erhöhen. Das wird ihm aber nur bei guten Wirtschaftsdaten gelingen, ohne Verwerfungen an den Märkten zu erzeugen.

Jochen Stanzl

Ein Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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Bildquellen: CMC Markets / Pressefoto Deutsche Börse AG

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