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Am heutigen Mittwoch sah es im frühen Handel so aus, als sollte der DAX regelrecht durchstarten. Allerdings fehlte dem wichtigsten deutschen Börsenbarometer dafür die Ausdauer.

Das war heute los. In der Spitze kletterte der DAX um rund 1 Prozent in die Höhe. Damit überquerte das Barometer die 12.000-Punkte-Marke. Diese Gewinne wurden am Nachmittag jedoch wieder abgegeben. Im Fokus standen lange Zeit die Aussichten auf eine baldige Leitzinssenkung der US-Notenbank Fed. Für schlechte Stimmung sorgte dagegen ein mögliches Defizitverfahren gegen Italien. Die EU-Kommission hat empfohlen, ein solches einzuleiten. Grund ist die Schuldenpolitik des Landes.

Zudem galt es die schwachen US-Arbeitsmarktdaten einzuordnen. Der Personaldienstleister ADP meldete für den Monat Mai in der US-Privatwirtschaft einen Beschäftigungsaufbau von lediglich 27.000 Stellen. Es war der schwächste Wert seit mehr als neun Jahren. Damit könnte die US-Wirtschaft unter dem Handelsstreit mit China und der weltweiten Konjunkturabkühlung stärker als gedacht gelitten haben. Am Freitag wird die US-Regierung die offiziellen Mai-Arbeitsmarktdaten veröffentlichen.

Das waren die Tops & Flops. Mit einem Kursplus von knapp 4 Prozent gehörte die Wirecard-Aktie (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) zu den Tagesgewinnern im DAX. Der Zahlungsabwickler aus Aschheim bei München setzte damit seine Achterbahnfahrt der vergangenen Wochen fort. Gut lief es heute in der ersten deutschen Börsenliga auch für SAP (WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600). Die Aktie des größten europäischen Softwarekonzerns verzeichnete zeitweise ein Kursplus von 2,5 Prozent. Grund dafür waren starke Quartalsergebnisse des US-Konkurrenten Salesforce.com (WKN: A0B87V / ISIN: US79466L3024). Dieser hatte für das erste Quartal seines Geschäftsjahres 2019/20 (Ende April) Rekordergebnisse präsentiert und die Gewinnprognose für das Gesamtjahr angehoben.

Keinen besonders guten Tag erwischte dagegen die Volkswagen-Aktie (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039). Diese verlor zeitweise knapp 2 Prozent an Wert. Damit nahmen Anleger Gewinne mit, nachdem VW von der Markterholung der vergangenen Tage profitiert hatte.

Das steht morgen an. Während Finanzmarktteilnehmer weltweit rätseln, ob die US-Notenbank Fed die Leitzinsen senken wird, hat die EZB keinen so großen Spielraum. Stattdessen könnten die europäischen Währungshüter auf ihrer morgigen Sitzung beschließen, ihre Nullzinspolitik über das Jahr 2019 hinaus beizubehalten. Neben der EZB-Sitzung dürften die deutschen April-Daten zum Auftragseingang in der Industrie sowie das Euroland-BIP für das erste Quartal 2019 interessant sein. Aus den USA erreichen uns am Nachmittag wie jeden Donnerstag die wöchentlichen Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe.

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