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Während die guten Nachrichten von den US-Börsen nicht abreißen, kommt der DAX hierzulande weiterhin nicht vom Fleck. Die Hoffnung der Bullen ruht nun auf der Berichtssaison, die kommende Woche an Fahrt aufnimmt.

Das war heute los. Die amerikanischen Anleger greifen angesichts der sehr wahrscheinlich unmittelbar bevorstehenden US-Zinssenkung vermehrt bei Aktien zu. Während an der Wall Street daher neue Kursrekorde gefeiert werden, reichte es im DAX einmal mehr lediglich für ein Pendeln um den Vortagesstand. Als Bremsfaktor für eine Ausbruch nach oben erweisen sich hierbei immer neue Gewinnwarnungen aus der deutschen Industrie.

Das waren die Tops & Flops. An der DAX-Spitze waren mit den Aktien von Covestro (WKN: 606214 / ISIN: DE0006062144) und Continental (WKN: 543900 / ISIN: DE0005439004) zwei der größten Verlierer der letzten Tage zu finden. Ohne konkrete Nachrichten legten beide Titel zeitweise rund 3 Prozent zu. Offenbar sahen Anleger nach den jüngsten Abschlägen bei den Papieren Nachholbedarf.

Die Verliererseite im deutschen Leitindex wurde am Freitag von den Vortagesgewinnern bestimmt. Die Aktien von Fresenius Medical Care (WKN: 578580 / ISIN: DE0005785802) und ihrer Muttergesellschaft Fresenius (WKN: 578560 / ISIN: DE0005785604) starteten mit Zugewinnen, gaben dann aber zeitweise fast 1,5 bzw. 4 Prozent nach. Am Mittwoch hatte US-Präsident Donald Trump einen Erlass unterzeichnet, der unter anderem die Verlagerung von Dialyse-Behandlungen von kostspieligen Kliniken in die Wohnungen der Patienten beinhaltet. Fresenius Medical Care hatte sich zufrieden über diesen Schritt geäußert und damit für kräftige Kursgewinne am Donnerstag gesorgt.

Im Fokus stand zum Wochenschluss auch Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000). Der Autobauer schockte am Morgen die Anleger mit der vierten Gewinnwarnung innerhalb von 12 Monaten. Das Betriebsergebnis EBIT wird nun für das Gesamtjahr „deutlich unter Vorjahr“ gesehen. Erst vor drei Wochen hatte der seit Mai amtierende neue Konzernchef Ola Källenius die letzte Prognose bestätigt, wonach ein Ergebnis auf Vorjahresniveau erwartet werde. Nun haben allerdings der Diesel-Skandal, Rückstellungen für den Rückruf von Takata-Airbags und „verlangsamte Produktionshochläufe“ die Korrektur der Prognose notwendig gemacht. Von den anfänglichen Verlusten von über 4 Prozent konnte sich die Aktie im Verlauf des Handelstages deutlich erholen.

Das steht nächste Woche an. Konjunkturseitig stehen kommende Woche einige wichtige Termine auf der Agenda. Aus Deutschland erreichen uns u.a. die ZEW-Konjunkturerwartungen (Dienstag) sowie die Erzeugerpreise für Juni (Freitag). Aus den USA stehen u.a. am Montag der Empire State Produktionsindikator (Juli), am Mittwoch das Beige Book der Fed, am Donnerstag der Philly Fed Index (Juli) sowie am Freitag das Konsumklima der Uni Michigan (Juli) zur Veröffentlichung an.

Spannend wird es kommende Woche bei den Quartalszahlen. Mit der Citigroup, Goldman Sachs, JPMorgan Chase, Wells Fargo, Bank of America und Morgan Stanley gewähren am Dienstag und Mittwoch die wichtigsten US-Banken Einblicke in ihre Bücher. Mit eBay, Netflix und IBM am Mittwoch sowie Microsoft am Donnerstag werden weitere Techkonzerne folgen. Aus Deutschland wird SAP am Donnerstag seine Quartalsbilanz veröffentlichen und damit den Reigen der deutschen Blue Chips eröffnen.

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