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Des einen Leid ist des anderen Freund. Das beste Beispiel ist die Luftfahrtindustrie: Nach den Abstürzen zweier Boeing-Mittelstreckenjets vom Typ 737 Max im vergangenen Herbst und im März 2019 rutschte der Flugzeugbauer Boeing (WKN: 850471 / ISIN: US0970231058) tief in die Krise. Der Dauerrivale Airbus (WKN: 938914 / ISIN: NL0000235190) profitiert hingegen. Dies zeigte sich kürzlich auf der weltgrößten Luftfahrtschau in Le Bourget bei Paris.

Dort sammelte Airbus ganz viele Bestellungen und Vorverträge über neue Flugzeuge ein, während Boeing kleinere Brötchen backen musste. Gewinnen kann Airbus dabei vor allem mit der kleineren Langstreckenmaschine A321XLR. Nach Aussage von Vorstandschef Guillaume Faury verkauft sich dieses Modell derzeit glänzend. Besonders ärgerlich für Boeing: Selbst im US-Markt gewinnt Airbus. So hat der europäische Flugzeugbauer mit American Airlines den bisher größten Abnehmer für den A321XLR gefunden.

Keine Überraschung ist, dass sich die Aktienkurse der Papiere gegensätzlich entwickeln. Während sich die Boeing-Aktie in einem klassischen Abwärtstrend befindet, steigt Airbus nahezu kontinuierlich an. Erst zu Wochenbeginn markierte der Titel ein neues Rekordhoch, in einem intakten Aufwärtstrend…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

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