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Der DAX ist am heutigen Mittwoch zeitweise deutlich in die Verlustzone gerutscht. Allerdings kämpfte sich das Barometer in beeindruckender Weise zurück.

Das war heute los. Mut machte die Nachricht, dass die deutschen Verbraucher trotz Rezessionsängsten in Konsumlaune bleiben. Das Marktforschungsinstitut GfK prognostiziert für das Konsumklima im September einen im Vergleich zum Vormonat unveränderten Wert von 9,7. Die Anschaffungsneigung nimmt sogar etwas zu, obwohl der Konjunkturindikator laut GfK im August auf seinen niedrigsten Stand seit mehr als sechseinhalb Jahren gesunken ist.

Laut GfK gehören zu den Gründen für den pessimistischen Blick auf die Konjunktur die anhaltenden Handelskonflikte, die schwächelnde globale Konjunktur und die Brexit-Debatte. Die zunehmenden Konjunktursorgen schlugen sich auch an der Börse nieder. Zumal ein harter Brexit wahrscheinlicher geworden ist, nachdem die britische Königin einem Plan von Premierminister Boris Johnson zugestimmt hat, das Unterhaus in eine Zwangspause zu schicken. Für den DAX ging es im Laufe des frühen Nachmittags zeitweise um mehr als 1 Prozent nach unten. Ein großer Teil der Verluste konnte aber im weiteren Handelsverlauf wettgemacht werden.

Das waren die Tops & Flops. Zu den größten Gewinnern im DAX gehörte heute zeitweise Beiersdorf (WKN: 520000 / ISIN: DE0005200000). Die Aktie des Hamburger Konsumgüterkonzerns kletterte in der Spitze um knapp 1 Prozent nach oben. Damit konnte Beiersdorf einen neuen historischen Höchststand markieren.

Auf der Verliererseite im DAX stand am späten Nachmittag Infineon (WKN: 623100 / ISIN: DE0006231004) ganz weit vorne. Der Halbleiterhersteller verzeichnete vorübergehend einen Kursverlust von bis zu rund 3 Prozent und setzte die schwache Entwicklung der vergangenen Tage fort.

Im Fokus stand heute außerdem thyssenkrupp (WKN: 750000 / ISIN: DE0007500001). Die Aktie des Stahlkonzerns gab zeitweise um über 1 Prozent nach. Für das DAX-Gründungsmitglied könnten die Tage im DAX gezählt sein. Nach Kursverlusten von fast 50 Prozent innerhalb eines Jahres dürfte der Stahlkonzern den DAX Anfang September verlassen müssen. Darauf deuten jüngste Berechnungen der Indexranglisten hin.

Das steht morgen an. Die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg veröffentlicht die Arbeitsmarktdaten für den August. Darüber hinaus werden die deutschen Verbraucherpreise für den Monat August veröffentlicht. Im Fokus steht zudem das Economic Sentiment (August) für die Eurozone. Aus den USA erreicht uns am Nachmittag die zweite Schätzung zum US-BIP im zweiten Quartal. Die erste Schätzung hatte ein auf das Jahr hochgerechnetes Wachstum von 2,1 Prozent ergeben. Außerdem werden wie jeden Donnerstag die wöchentlichen Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe bekannt gegeben.

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