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Die jüngste Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China zeigt an der Börse Wirkung. So hat der DAX am heutigen Freitag zwischenzeitlich einen deutlichen Kurszuwachs verzeichnet. Zum Ende des Handels entfernte sich das Barometer jedoch von seinen Tageshöchstständen.

Das war heute los. Hintergrund des zwischenzeitlichen Kursaufschwungs sind die versöhnlicheren Töne in Sachen Handelsstreit. Das chinesische Handelsministerium erklärte am Vortag, dass eine Eskalation nicht gut für China, die USA und den Rest der Welt sei. Deshalb könnte es im September möglicherweise Gespräche zur Lösung des Handelskonflikts geben. Der DAX konnte deshalb heute an die Aufholbewegung des Vortages anknüpfen. Dabei ging es für die Notierungen zeitweise um über 1 Prozent nach oben.

Das waren die Tops & Flops. Auf der Gewinnerseite im DAX stand zeitweise Vonovia (WKN: A1ML7J / ISIN: DE000A1ML7J1) ganz weit vorne. Die Aktien des Immobilienkonzerns verbesserten sich in der Spitze um mehr als 6 Prozent. Immobilienaktien wurden zunächst durch einen Bericht der „Bild“-Zeitung über eine Abschwächung der Mietendeckel-Pläne in Berlin beflügelt. Später wurde dieser Bericht durch die Vorstellung der Eckpunkte zum geplanten Mietendeckel durch die Berliner Stadtentwicklungssenatorin bestätigt. Beispielsweise gibt es Härtefall-Regelungen für Vermieter. Zudem wurden die Mietobergrenzen nach oben angepasst.

Ebenfalls kräftig zulegen konnte die Deutsche Börse (WKN: 581005 / ISIN: DE0005810055). Der Börsenbetreiber verzeichnete zeitweise einen Kursgewinn von ebenfalls über 6 Prozent und kletterte damit auf den höchsten Stand seit 2007. Hier sorgte eine mögliche Aufnahme in den Aktienindex EuroStoxx 50 für Euphorie. Die jüngsten Indexberechnungen zeigen, dass der Deutschen Börse ein solcher Aufstieg winkt.

Zu den DAX-Verlierern zählte zwischenzeitlich Fresenius (WKN: 578560 / ISIN: DE0005785604) mit einem Kursrücksetzer von bis zu rund 2 Prozent. Kursbelastend wirkte sich beim Gesundheitskonzern ein negativer Analystenkommentar aus.

Das steht in der kommenden Woche an. Anleger schauen unter anderem auf die deutschen Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungsbereich (August), die am Montag und Mittwoch veröffentlicht werden. Am Dienstag steht das britische Parlament im Fokus, das die erste Sitzungswoche nach der Sommerpause hat. Am Donnerstag rücken die Daten zum deutschen Auftragseingang der Industrie (Juli) sowie in den USA der ADP-Beschäftigungsreport (August) und die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Vorwoche) in den Fokus. Zum Wochenschluss folgen die US-Arbeitsmarktdaten und in Deutschland die Daten zur Nettoproduktion (Juli). 

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