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An den Ölmärkten kehrte nach der gestrigen Aufregung um die Angriffe auf eine saudi-arabische Ölraffinerie etwas Ruhe ein. Trotzdem konnte der DAX seine Erholungsrallye am heutigen Dienstag nicht fortsetzen. Auch weil Anleger auf die nächsten Schritte der Fed warten.

Das war heute los. Das wichtigste deutsche Börsenbarometer verbrachte die meiste Zeit des Handelstages in der Verlustzone. Allerdings fiel das Minus nicht besonders üppig aus. Marktteilnehmer wissen immer noch nicht, wie es nach den Angriffen auf eine Ölraffinerie in Saudi-Arabien in der Weltpolitik weitergeht. Die Lage im Nahen Osten bleibt angespannt. Darüber hinaus wollen sich Investoren kurz vor einer möglichen Leitzinssenkung der Fed nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen. Sie halten sich daher mit Neu-Engagements am Aktienmarkt zurück.

Während die US-Notenbank am morgigen Mittwoch eine weitere Leitzinssenkung verkünden könnte, konnten die jüngsten deutschen Konjunkturdaten keine nennenswerten Markbewegungen auslösen. Die ZEW-Konjunkturerwartungen verbesserten sich im September gegenüber dem Vormonat um 21,6 Punkte auf 22,5 Zähler. Allerdings wird die aktuelle Konjunktur immer noch sehr schlecht eingeschätzt, was auf die Anlegerstimmung gedrückt haben dürfte.

Das waren die Tops & Flops. Trotz schwacher Konjunkturnachrichten konnten im DAX einige Werte überzeugen. Dazu gehörte unter anderem Vonovia (WKN: A1ML7J / ISIN: DE000A1ML7J1). Die Aktie des Immobilienkonzerns profitierte von einem bereits gestern ausgesprochenen positiven Analystenkommentar. Mit einem zwischenzeitlichen Kursplus von knapp 3 Prozent konnte das Papier damit die positive Entwicklung der vergangenen Tage fortsetzen.

Im Gegensatz dazu musste die Covestro-Aktie (WKN: 606214 / ISIN: DE0006062144) zeitweise etwas mehr als 3 Prozent an Wert einbüßen. Die ehemalige Bayer-Kunststoffsparte steht aktuell vor allem wegen des Verkaufs des europäischen Polycarbonatplatten-Geschäfts an die Serafin Unternehmensgruppe im Anlegerfokus.

Im Fokus heute standen auch E.ON (WKN: ENAG99 / ISIN: DE000ENAG999) und RWE (WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129), nachdem die EU-Wettbewerbshüter die innogy-Übernahme durch E.ON unter Auflagen erlaubt hatten. Der RWE-Aktie brachte diese Nachricht in der Spitze ein Kursplus von rund 1,5 Prozent ein, während E.ON lediglich Kurszuwächse von etwa 0,5 Prozent verbuchen konnte.

Das steht morgen an. Zur Wochenmitte steht vor allem die Fed-Leitzinsentscheidung im Fokus. Ende Juli senkte die US-Notenbank den Leitzins das erste Mal seit der Finanzkrise. Nun könnte es den nächsten Zinsschritt geben. Schließlich gilt es weiterhin, die Märkte angesichts des Handelsstreits zwischen den USA und China sowie einer drohenden Rezession zu stabilisieren. Darüber hinaus werden am morgigen Mittwoch in den USA einige Immobilienmarktdaten veröffentlicht. Hierzulande dürften Marktteilnehmer im Laufe des Tages auf die Euroland-Inflationsdaten für den Monat August schauen.

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