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Nach der starken Kurserholung der vergangenen Tage ließen es DAX-Anleger zum Ende dieser Woche etwas ruhiger angehen. Das wichtigste deutsche Börsenbarometer bewegte sich am heutigen Freitag im Bereich des Vortagesschlusses.

Das war heute los. Es wollte keine positive Stimmung aufkommen. Unter anderem weil die Zitterpartei in Sachen Brexit weitergeht. Die EU-Staaten wollen den Austrittstermin Großbritanniens verschieben, allerdings wurde noch keine Einigung in Bezug auf das genaue Datum erzielt. Währenddessen will Premierminister Boris Johnson am 12. Dezember in Großbritannien Neuwahlen abhalten lassen. Neben dem anhaltenden Brexit-Chaos gab es auch von Konjunkturseite keine besonders guten Nachrichten. Immerhin: Laut ifo Institut ist die Stimmung in den deutschen Chefetagen im Oktober unverändert geblieben. Der ifo Geschäftsklimaindex verharrte bei 94,6 Punkten.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX überzeugte einmal mehr Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000). Der schwäbische Autobauer hatte bereits gestern mit der Vorlage der Ergebnisse zum dritten Quartal 2019 und der Rückkehr in die Gewinnzone für Anlegerjubel gesorgt. Heute folgten einige positive Analystenkommentare. Dies brachte der Daimler-Aktie einen Kurszuwachs von 1,58 Prozent ein.

Dagegen musste die Henkel-Aktie (WKN: 604843 / ISIN: DE0006048432) mit einem zwischenzeitlichen Kursminus von rund 5 Prozent leben. Wenigstens konnte das Papier einige dieser Verluste im Nachmittagshandel wettmachen und schloss mit einem Minus von 1,52 Prozent. Anleger hatten sich zeitweise angesichts des anstehenden Chefwechsels beim Konsumgüterkonzern verunsichert gezeigt.

Einen regelrechten Absturz erlebten in der zweiten Reihe United Internet (WKN: 508903 / ISIN: DE0005089031) und 1&1 Drillisch (WKN: 554550 / ISIN: DE0005545503). Die Aktie des Telekommunikationsunternehmens United Internet verlor in der Spitze rund 22 Prozent an Wert und ging mit einem Minus von 19,71 Prozent aus dem Handel. Während es für die Anteilsscheine der Tochtergesellschaft 1&1 Drillisch sogar um 24,03 Prozent in die Tiefe ging. Beide Unternehmen senkten ihre EBITDA-Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Zuvor musste 1&1 Drillisch in einem Schiedsverfahren eine Niederlage einstecken. Dabei geht es um einen Streit mit Telefónica Deutschland (WKN: A1J5RX / ISIN: DE000A1J5RX9) um rückwirkende Preissenkungen.

Das steht in der kommenden Woche an. Die US-Wirtschaft zeigte sich zuletzt ziemlich robust. Allerdings ging der Handelsstreit auch an der größten Volkswirtschaft der Welt nicht spurlos vorbei. Umso interessanter dürfte am kommenden Mittwoch der Blick auf das US-BIP-Wachstum im dritten Quartal sein. Am Mittwochabend geht es mit dem Ergebnis der jüngsten Fed-Sitzung spannend weiter. Es könnte die dritte Leitzinssenkung in diesem Jahr anstehen.

Am Donnerstag stehen wiederum die BIP-Daten für die Eurozone im dritten Quartal im Fokus, während am kommenden Freitag die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten für den Monat Oktober bekannt gegeben werden. Darüber hinaus findet die Berichtssaison zum dritten Quartal eine Fortsetzung. Anleger dürften vor allem auf die jüngsten Zahlenvorlagen bei Covestro, Deutsche Börse, Alphabet, Beyond Meat, (Montag); Fresenius, Fresenius Medical Care (Dienstag); Bayer, Volkswagen, Airbus, Apple, Facebook (Mittwoch); Alibaba (Freitag) schauen.

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