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Nachdem es am heutigen Donnerstagvormittag für den DAX zunächst ziemlich düster ausgesehen hatte, konnte das wichtigste deutsche Börsenbarometer diesen „Halloween“-Schrecken schnell verdauen und sich zurückkämpfen.

Das war heute los. Für den DAX ging es zeitweise um rund 0,9 Prozent in die Tiefe. Dabei unterschritt das Barometer kurzzeitig die Marke von 12.800 Punkten. Für die schlechte Stimmung dürfte unter anderem der Blick in Richtung Wall Street gesorgt haben. Dort durften sich Anleger zwar über die dritte Leitzinssenkung der Fed in diesem Jahr freuen, gleichzeitig signalisierten die US-Währungshüter jedoch, dass sie erst einmal mit weiteren Zinsschritten warten wollen.

Erfreulich fiel zur Abwechslung dagegen der Blick auf einige europäische Konjunkturdaten aus. Das Euroland-BIP ist im dritten Quartal um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal gewachsen. Marktexperten hatten laut Dow Jones Newswires lediglich mit einem Plus von 0,1 Prozent gerechnet.

Das waren die Tops & Flops. Ähnlich wie gestern konnte im DAX vor allem Bayer (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017) positiv von sich reden machen. Die Aktie des Leverkusener Pharma- und Agrarchemiekonzerns lag zeitweise mit rund 4 Prozent im Plus. Die positiv aufgenommenen Ergebnisse zum dritten Quartal wirkten nach. Zudem äußerten sich einige Analysten etwas optimistischer als zuletzt zu den Aussichten für Bayer. Darüber hinaus hatte Ken Feinberg, renommierter Mediator und Experte in Entschädigungsfragen, gute Nachrichten für den DAX-Konzern parat. Aus seiner Sicht dürfte ein Glyphosat-Vergleich in den USA trotz der zuletzt stark gestiegenen Zahl von Klagen weder schwieriger noch teurer werden.

Im Gegensatz dazu musste die Infineon-Aktie (WKN: 623100 / ISIN: DE0006231004) zeitweise Kursverluste von rund 3,5 Prozent hinnehmen. Dem Halbleiterunternehmen machten enttäuschende Quartalsergebnisse beim weltgrößten Chiphersteller Samsung (WKN: 881823 / ISIN: US7960502018) zu schaffen. Konzernweit musste Samsung im dritten Quartal einen Rückgang des operativen Ergebnisses um 56 Prozent auf 7,78 Billionen Won (umgerechnet 5,97 Mrd. Euro) hinnehmen. In der Chipsparte lag der Rückgang sogar bei rund 78 Prozent auf 3,05 Billionen Won. Dazu hatten Überkapazitäten und eine geringere Nachfrage nach Elektronik beigetragen. Allerdings rechnet Samsung für 2020 mit einer Markterholung.

Das steht morgen an. Am morgigen Freitag dürften insbesondere die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten für den Monat Oktober im Fokus stehen. Schwache Statistiken könnten die US-Notenbank Fed möglicherweise umstimmen, so dass diese doch bald weitere Leitzinssenkungen vornimmt und nicht wie im Zuge der jüngsten Notenbanksitzung signalisiert, eine Pause in Sachen Leitzinssenkungen einlegt.

Neben den Arbeitsmarktdaten werden der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe (Oktober) und die September-Daten zu den Bauausgaben bekannt gegeben. Hierzulande stehen dagegen keine marktrelevanten Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an. Ohnehin könnte der Handel hierzulande ruhig ablaufen, da in einigen Bundesländern Feiertag ist. Unternehmensseitig dürften Anleger vor allem auf die neuesten Zahlen beim chinesischen E-Commerce-Riesen Alibaba schauen.

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