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Der DAX konnte zum Wochenauftakt deutlich zulegen. Dabei gelang dem Barometer der Sprung über die runde 13.000er-Marke und damit der Anstieg auf den höchsten Kursstand seit dem Juni 2018.

Das war heute los. Gleich mehrere Faktoren sorgten am heutigen Montag für kräftigen Kursauftrieb. Die Hoffnung auf ein Teilabkommen im Handelsstreit zwischen den USA und China entfachte bei Anlegern wieder verstärktes Kaufinteresse. Außerdem hat US-Handelsminister Wilbur Ross Strafzölle auf Autoimporte aus Europa und Asien als vermeidbar bezeichnet. Sowohl die Gespräche mit einzelnen Unternehmen über ihre Investitionspläne als auch die Verhandlungen mit den Regierungen liefen gut, erklärte Ross am Sonntag dem Nachrichtensender Bloomberg TV.

Ebenfalls positiv aufgenommen wurden von Anlegern die neusten Konjunkturdaten aus China und den USA. Chinas Industrie legte im Oktober so stark zu wie zuletzt vor zwei Jahren. Und der US-Arbeitsmarkt verlor im Oktober mit 128.000 neu geschaffenen Jobs nicht so stark an Dynamik wie Konjunkturforscher im Vorfeld erwartet hatten. Auch die EZB beschert der Börse aktuell Rückenwind. So startete heute das neue Anleihenkaufprogramm, das zunächst auf ein Volumen von 20 Mrd. Euro pro Monat begrenzt ist, wenn nötig aber noch ausgebaut werden kann.

Das waren die Tops & Flops. Die Entspannungssignale des US-Handelsministers sorgten am Montag bei den deutschen Automobilwerten und Zulieferern für steigende Notierungen. So gehörte Continental (WKN: 543900 / ISIN: DE0005439004) zu den größten DAX-Gewinnern mit einem Plus von zeitweise 4,5 Prozent. Der Reifenhersteller knüpfte damit an die Kursgewinne vom vergangenen Freitag an.

Ebenfalls kräftig aufsatteln konnte Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060). Für die Aktie ging es vorübergehend um über 4 Prozent nach oben. Vorstandschef Markus Braun wies im „Handelsblatt“ die jüngsten Vorwürfe der Bilanzfälschung entschieden zurück. Auch das am morgigen Dienstag startende Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 200 Mio. Euro beflügelte die Aktie.

Zu den wenigen Verlierern im DAX gehörte die Deutsche Börse (WKN: 581005 / ISIN: DE0005810055), die zwischenzeitlich um über 1 Prozent nachgab. Der Börsenbetreiber setzt damit die Ende Oktober begonnene Abwärtsbewegung fort.

Das steht morgen an. In den USA schauen Anleger auf den ISM-Gesamtindex für das nicht-verarbeitende Gewerbe (Oktober). Weitere kursbewegende Konjunkturdaten gibt es hierzulande nicht. Doch dafür stehen wieder neue Quartalszahlen von Unternehmen an, wie unter anderem Evonik, HelloFresh, Schaeffler, Vonovia und UBER.

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