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Am heutigen Mittwoch trat der DAX zwar unter dem Strich quasi auf der Stelle, konnte zwischenzeitlich aber ein neues 17-Monats-Hoch verzeichnen. Die entspannte Stimmung an der Börse hält damit weiter an, sodass gute Chancen bestehen für eine Jahresend-Rallye.

Das war heute los. Anleger halten sich offenbar mit größeren Aktienkäufen vorerst noch zurück und warten darauf, dass das Teil-Handelsabkommen zwischen den USA und China unterzeichnet wird. Gehofft wird auf ein vorläufiges Handelspaket, bei dem zumindest ein Teil der Strafzölle zurückgenommen wird. Bislang bleibt aber unklar, wann und wo US-Präsident Donald Trump und der chinesische Staatschef Xi das Abkommen unterzeichnen werden.

Auch von der Konjunkturseite gab es heute keine Impulse, die für einen stärkeren Kursanstieg beim DAX hätten sorgen können. Zwar hat die deutsche Industrie im September im Vergleich zum August 1,3 Prozent mehr Bestellungen verzeichnet, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Doch die Bereiche Maschinenbau und Chemie schwächeln. Im Maschinenbau sind laut dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) die Bestellungen im September binnen Jahresfrist um 4 Prozent zurückgegangen. Und die Chemie- und Pharmaindustrie verzeichnete im September ein Umsatzminus von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie der Branchenverband VCI erklärte.

Das waren die Tops & Flops. Zu den größten Gewinnern im DAX gehörte zwischenzeitlich MTU Aero Engines (WKN: A0D9PT / ISIN: DE000A0D9PT0) mit einem Kursgewinn von rund 2 Prozent. Der Triebwerkshersteller konnte damit die Abwärtsbewegung der vergangenen Handelstage vorerst stoppen.

Auf der Verliererseite im DAX ganz weit vorne stand heute adidas (WKN: A1EWWW / ISIN: DE000A1EWWW0) . Für die Aktie des Sportartikelherstellers ging es trotz guter Geschäftszahlen zeitweise um mehr als 3 Prozent nach unten. adidas hat im dritten Quartal den Umsatz währungsbereinigt um 6 Prozent auf 6,4 Mrd. Euro gesteigert. Der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft sank leicht um knapp 2 Prozent auf 644 Mio. Euro. Dieser soll im Gesamtjahr 2019 aber um 10 bis 14 Prozent auf 1,88 bis 1,95 Mrd. Euro ansteigen.

Ebenfalls unter deutlichen Verkaufsdruck geriet heute Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) mit einem Minus von vorübergehend über 2 Prozent. Auch hier gab es starke Zahlen zu vermelden. Sowohl das Betriebsergebnis (+43 Prozent) als auch der Umsatz (+37 Prozent) legten deutlich zu.

Das steht morgen an. Hierzulande steht am morgigen Donnerstag die Bekanntgabe der Daten zur Produktion im deutschen produzierenden Gewerbe auf dem Programm. In Großbritannien schauen Anleger auf eine weitere Leitzinsentscheidung der Bank of England. Unternehmensseitig stehen im Zuge der laufenden Berichtssaison unter anderem Lufthansa, Münchener Rück, ProSiebenSat.1 Media, Siemens und Walt Disney im Fokus.

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