Bildquelle: Pressefoto www.siemens.com/presse

Siemens (WKN: 723610 / ISIN: DE0007236101) plant, die Geschäftssparte Gas and Power im kommenden Jahr an die Börse zu bringen. Anvisiert wird der Börsengang bis spätestens September 2020. In den neuen Bereich, der dann Siemens Energy heißen wird, soll dann auch der Anteil an Siemens Gamesa, dem spanischen Windkraftanlagenhersteller, integriert werden.

Versteckte Werte
Die Deutsche Bank sieht die geplanten Maßnahmen positiv und erkennt bei Siemens Energy versteckte Werte. Das Kreditinstitut hält es für möglich, dass sich die Nachfrage nach Gasturbinen deutlich erholen kann.

Gewinnmargen könnten sich verdoppeln
Demnach könnten sich auch die Gewinnmargen von Siemens Energy bis 2021 verdoppeln. Sollte die Gas and Power-Sparte bzw. Siemens Energy ein Comeback schaffen, würde auch Siemens profitieren. Denn der DAX-Konzern will Ankeraktionär des IPO-Kandidaten bleiben.

Deutsche Bank sieht kräftiges Gewinnpotenzial
Die Deutsche Bank hält an ihrer bisherigen Kaufempfehlung für die Siemens-Aktien fest. Das Kursziel wird jedoch von 125 auf 140 Euro angehoben. Gemessen am aktuellen Kursniveau (aktuell: 115,36 Euro) würde sich damit ein Gewinnpotenzial von 21 Prozent errechnen.

Das sind die nächsten Kursziele
An der Börse verzeichnete Siemens in den vergangenen Monaten einen steilen Kursanstieg. Seit Mitte August ging es für die Notierungen um rund 34 Prozent nach oben. Die nächsten Kursziele sind das Zwischenhoch vom Juli 2018 bei 122 Euro und im Anschluss das 2018er-Top bei 126 Euro.

Wer auf steigende Kurse der Siemens-Aktie setzt und sogar überproportional von einem Kursanstieg profitieren möchte, schaut sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: GB24HE / ISIN: DE000GB24HE7) an. Skeptiker haben Gelegenheit mit entsprechenden Hebelprodukten (WKN: GB53TW / ISIN: DE000GB53TW3) auf fallende Kurse des DAX-Wertes zu setzen.

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