Bildquelle: Pixabay / PIX1861

Auch wenn es kein Geheimrezept gibt, wie man erfolgreich mit digitalen Währungen handelt, so kann den Anfängern doch eine ganz hilfreiche Anleitung mit auf den Weg gegeben werden. Das heißt, welche Vorkehrungen müssen im Vorfeld getroffen werden, um überhaupt in Bitcoin und Konsorten investieren zu können. Zudem finden sich in der Anleitung auch ein paar Tipps und Tricks, damit man Anfängerfehler, die Geld kosten können, vermeidet.

An dieser Stelle sei erwähnt: Der Kryptomarkt ist sehr volatil – wer hier Geld investiert, der darf nicht davon ausgehen, innerhalb von Stunden reich zu sein. Natürlich sind attraktive Gewinne möglich, jedoch kann sich der Markt, selbst bei den vielversprechendsten Prognosen, immer in die für den Anleger falsche Richtung entwickeln. Es gibt keine Garantie. Aus diesem Grund sollten nur jene Beträge investiert werden, die man im schlimmsten Fall auch verlieren kann, ohne danach in eine finanzielle Schieflage zu geraten.

Das heißt, Geld, das man für die nächste Monatsmiete oder auch Kreditrate braucht, sollte niemals in den Kryptomarkt fließen.

Auf der Suche nach der richtigen Wallet

Bevor man mit Kryptowährungen handelt, benötigt man eine sogenannte Wallet. Dabei handelt es sich um eine Art Bankkonto – man spricht auch vom digitalen Portemonnaie. Hier werden jedoch keine Zentralbankguthaben gespeichert, sondern Coins von digitalen Währungen. Im Internet finden sich zahlreiche Anbieter; auch Offline-Wallets sind durchaus eine Möglichkeit, die nicht zur Gänze ignoriert werden sollte. Ganz egal ob Online- oder Offline-Wallet – beide Varianten haben Vor- wie Nachteile, die im Vorfeld gegenüberzustellen und mit den eigenen Vorstellungen abgewogen werden müssen.

Hat man die für sich passende Wallet gefunden, so geht es um die Frage, über welche Kryptobörse gehandelt werden soll.

Welche Kryptobörse überzeugt?

Wichtig ist, dass man sich die Angebote der unterschiedlichen Kryptobörsen im Vorfeld ganz genau ansieht. Dabei geht es vor allem um die Punkte Leistung, Angebot wie Sicherheit.

Im Internet finden sich zahlreiche Test- wie auch Erfahrungsberichte, sodass man, sofern man tatsächlich unsicher ist und sich nicht für eine Börse entscheiden kann, auch einen Überblick bekommt, wie das Angebot bei den Kunden angekommen ist.

Vorweg geht es jedoch um die Klärung, was einem persönlich wichtig ist. Stehen jene Kryptowährungen zur Verfügung, mit denen man handeln möchte? Wie sieht das Gebührenmodell aus? Welche Sicherheitsvorkehrungen sind einem wichtig?

Nur dann, wenn man eine Antwort auf diese Fragen hat, kann man die für sich beste Börse finden.

Bitcoin, Ripple oder doch Litecoin?

Bildquelle: Pixabay / WorldSpectrum

Die wohl schwierigste Frage: Mit welcher Kryptowährung soll in weiterer Folge gearbeitet werden? Anfänger sollten sich zunächst mit den bekannten Kryptowährungen auseinandersetzen. Dazu gehören unter anderem die Mutter aller Kryptowährungen, der Bitcoin, „die ewige Nummer 2“, Ether, Ripple oder aber auch der Litecoin. Am Ende steht die Bekanntheit aber keinesfalls für einen möglichen Erfolg.

Befasst man sich etwa mit der Kurshistorie des Bitcoin, so wird einem schnell klar, dass es immer wieder zu Höhenflügen wie darauffolgenden Abstürzen gekommen ist. Lag der Bitcoin noch zu Beginn des Jahres 2017 bei 1.000 US Dollar, so folgte zwölf Monate später das Allzeithoch – der Bitcoin kratzte beinahe an der 20.000 US Dollar-Marke. 2018 folgte der Absturz – der Bitcoin verlor rund 80 Prozent seines Werts.

Nachdem der Bitcoin von so einigen Experten wie Analysten für tot erklärt wurde, folgte dann 2019 das Comeback. Zwischen März und Juni kletterte der Kurs auf fast 14.000 US Dollar – und stürzte danach wieder ab. Ende 2019 lag der Bitcoin bei 7.000 US Dollar.

Wer etwa über News Spy oder eine andere Plattform in den Kryptomarkt investiert, sollte sich bewusst sein, dass es immer wieder zu Verlusten kommen kann. Auch wenn die Prognosen vielversprechend sind (Stichwort: Bitcoin-Halving 2020), so heißt das noch lange nicht, dass diese auch zutreffen werden.

Anfänger sollten vorsichtig sein

Anfänger sollten sich also nicht hinreißen lassen und hohe Summen investieren. Zu Beginn ist es ratsam, sich einmal vorsichtig an die Materie heranzutasten. Stellt man fest, dass man ein Gespür für den Kryptomarkt entwickeln konnte, so spricht natürlich nichts gegen höhere Investitionen.

Bildquelle: Pixabay / PIX1861

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei