Bildquelle: Pressefoto ThyssenKrupp

Die schlechten Nachrichten reißen bei thyssenkrupp (WKN: 750000 / ISIN: DE0007500001) nicht ab: Der MDAX-Konzern revidiert wegen der Coronavirus-Krise die ohnehin schon sehr negative Prognose für das laufende Geschäftsjahr.

Coronavirus-Krise macht Prognose unmöglich
Laut dem angeschlagenen Stahl- und Industriekonzern lässt sich wegen der Pandemie und der damit verbundenen Auswirkungen auf die Wirtschaft die Geschäftsentwicklung des Unternehmens im Geschäftsjahr 2019/2020 nicht mehr verlässlich einschätzen.

Verkauf der Aufzugssparte nicht in Gefahr
thyssenkrupp-Chefin Martina Merz hatte am Montag außerdem Spekulationen zurückwiesen, dass im Zuge der Corona-Krise der milliardenschwere Verkauf der Aufzugssparte noch scheitern könnte. „In aller Deutlichkeit: Der Vollzug der Transaktion steht nicht in Frage. Die Käufer haben kein Rücktrittsrecht“, so Merz in einer Mitarbeiterinfo.

Historisches Tief
An der Börse verzeichnete thyssenkrupp in den vergangenen Wochen einen scharfen Kurseinbruch. Zwischen Anfang Januar und Mitte März brachen die Notierungen in der Spitze um 72 Prozent ein, wobei am 18. März ein Allzeittief bei 3,28 Euro markiert wurde.

Klare Verkaufsempfehlung
Seitdem konnte sich der Kurs zwar wieder bis knapp unter die 4-Euro-Marke erholen (aktuell: 3,90 Euro), ein tragfester Boden hat sich aber noch nicht gebildet. Ein erneuter Rückschlag ist damit jederzeit möglich. Die Aktie bleibt also weiterhin eine klare Verkaufsempfehlung.

Anleger, die auf einen Abwärtstrend der thyssenkrupp-Aktie setzten und sogar überproportional von fallenden Kursen des MDAX-Wertes profitieren möchten, schauen sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: MC7ALZ / ISIN: DE000MC7ALZ0) auf der Short-Seite an. Optimisten haben ebenfalls mit passenden Long-Produkten (WKN:  MC7PGP / ISIN: DE000MC7PGP9) die Gelegenheit, auf steigende Kurse der thyssenkrupp-Aktie zu setzen.

Bildquelle: Pressefoto ThyssenKrupp

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