Bildquelle: Pressefoto Varta

Bei der Vorlage der Zahlen zum Geschäftsjahr 2019 hatte Varta (WKN: A0TGJ5 / ISIN: DE000A0TGJ55) bereits klargestellt, dass der Spezialist für Mikrobatterien trotz Corona nicht mit Einbußen rechnet, sondern im laufenden Geschäftsjahr das Umsatz- und Ergebniswachstum sogar steigern möchte. Nun legte das TecDAX– und MDAX-Unternehmen nach.

Beschleunigtes Wachstum

Marktteilnehmer zeigten sich begeistert angesichts dessen, was Varta zum ersten Quartal 2020 und zum Unternehmensausblick zu berichten hatte. Zwischen Januar und März wuchs der Konzernumsatz um 170,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 198,5 Mio. Euro. Bereinigt um die Akquisition von VARTA Consumer läge das Plus bei 68,2 Prozent.

Auch auf der Ergebnisseite gab es Positives zu berichten. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kletterte in den ersten drei Monaten 2020 um 197,0 Prozent auf 51,7 Mio. Euro. (+135,0 Prozent ohne Akquisition VARTA Consumer). Die bereinigte EBITDA-Marge erreichte einen Wert von 26,0 Prozent, nach 23,7 Prozent im Vorjahr.

Prognose bestätigt

Varta profitierte einmal mehr von einer starken Nachfrage nach Mikrobatterien. Auch für das Geschäft mit Haushaltsbatterien konnte sich der Jahresauftakt sehen lassen. In Zeiten von Corona ist zudem der bestätigte Ausblick etwas, was Marktteilnehmer schätzen.

2020 wird der Konzernumsatz von Managementseite zwischen 780 und 800 Mio. Euro gesehen. Das bereinigte Konzern-EBITDA soll zwischen 175 und 185 Mio. Euro liegen, während die Auszahlungen für Investitionen (CAPEX) zwischen 300 und 330 Mio. Euro gesehen werden.

Neben der erstmaligen Konsolidierung von VARTA Consumer investiert Varta derzeit massiv in die Produktionsausweitung, um der steigenden Nachfrage nach Mikrobatterien gerecht zu werden. Diese kommen beispielsweise in Hörgeräten zum Einsatz. Derzeit boomt jedoch vor allem der Bereich für immer kleinere kabellose Kopfhörer.

FAZIT

Varta profitiert von einigen wichtigen Trends. Dazu zählen alternde Gesellschaften und die damit wichtiger werdende Versorgung der Menschen mit Hörgeräten. Zudem werden Kopfhörer immer kleiner und müssen zudem kabellos sein. Daher gehörte der Spezialist für Lithium-Ionen-Batterien vor Corona zu den absoluten Anlegerlieblingen. Noch erfreulicher ist der Umstand, dass das Virus Varta offenbar nicht aufhalten kann.

Die Aktie kann sich kurzfristig durch ihren aktuellen Ausbruch charttechnisch in den grünen Bereich katapultieren. Ein langfristiges Kaufsignal durch Überschreiten des GD200 steht unmittelbar bevor. Anleger, die von der Stärke von Varta überzeugt sind, können mit einem Faktorzertifikat (WKN: MF7NC0 / ISIN: DE000MF7NC03) gehebelt von Kurssteigerungen profitieren.

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Bildquelle: Pressefoto Varta

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