Bildquelle: Pressefoto © TUI Group

TUI (WKN: TUAG00 / ISIN: DE000TUAG000) gehörte zu den deutschen Konzernen, die am stärksten durch die Coronavirus-Krise getroffen worden sind. Dies zeigte sich auch an der Aktienkursentwicklung des Reisekonzerns. Zwischen Anfang Januar und Mitte März brachen die Notierungen in der Spitze um 79 Prozent ein. Doch die neuesten Nachrichten machen vielen Aktionären jetzt wieder Hoffnung, dass es für die Aktie schon bald wieder kräftig nach oben gehen dürfte.

Um Mitternacht haben Deutschland und viele andere EU-Staaten viele bestehende Einreisebeschränkungen aufgehoben. Polen hatte die eigenen Grenzen zu allen EU-Nachbarländern schon in der Nacht zum Samstag wieder geöffnet. Spanien hatte am Sonntag angekündigt, die Grenzen am 21. Juni für Reisende aus der EU zu öffnen. Die ersten deutschen Touristen starteten am Montagmorgen in Düsseldorf zum Flug nach Palma de Mallorca für ihren Urlaub auf den Balearen.

Gleichzeitig liefen die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes für die meisten europäischen Länder aus. Seit Mitternacht warnt das Auswärtige Amt auf seiner Internetseite nicht mehr vor Reisen in 27 europäische Staaten. Dazu gehören die meisten großen Haupturlaubsländer der Deutschen wie unter anderem Griechenland, Italien, Österreich, Frankreich und Kroatien.

Viele Einreisesperren gelten nach wie vor

Vier Staaten der EU und des grenzkontrollfreien Schengenraums müssen auf die Aufhebung der Reisewarnung allerdings noch warten. Dazu gehört auch Spanien. Hie gibt es weiterhin eine Einreisesperre. Aber auch unter den 27 Ländern, bei denen die Reisewarnung jetzt aufgehoben wurde, gibt es eine Abstufung. So wird von Reisen nach Großbritannien, Irland und Malta auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes weiterhin dringend abgeraten, weil in diesen drei Ländern nach der Einreise noch eine zweiwöchige Quarantäne erforderlich ist. Hier gilt deshalb quasi eine Reisewarnung zweiter Klasse.

Ebenfalls weiterhin gelten die Reisewarnungen für über 160 Länder außerhalb Europas zunächst befristet bis Ende August. Dazu gehören auch beliebte Reiseziele wie die USA, Nordafrika, Südostasien und die Türkei.

Heftiger Kurseinbruch

Die Aufhebung vieler Einreisebeschränkungen könnte der Aktie von TUI neuen Kursauftrieb bescheren. Nachdem die Aktie Mitte März auf 2,42 Euro und damit auf den tiefsten Stand in der bisherigen Kurshistorie gefallen war, konnten sich die Notierungen wieder in den Bereich von 4,80 Euro nach oben arbeiten.

Diese Barriere muss überwunden werden

Sollte sich die Aufhol-Rallye fortsetzen, gilt es, die 200-Tage-Linie (8,40 Euro) zu überwinden, um in den langfristigen Aufwärtstrend zurückzuwechseln. Das nächste Kursziel wäre dann das November-2019-Hoch bei 12,71 Euro.

Anleger, die von einem Turnaround von TUI überzeugt sind, können mit einem Mini Future Long (WKN: MC9QF1 / ISIN: DE000MC9QF10) gehebelt von Kursgewinnen profitieren.

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Bildquelle: Pressefoto © TUI Group

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