Weiterhin bestimmt die Politik das Geschehen an den Finanzmärkten. Zunächst feuerten die angekündigten Rücktritte von Griechenlands Ministerpräsident Giorgos Papandreou und Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi die Kurse an. Doch der erneute Absturz der Börsen ließ nicht lange auf sich warten. Die Enttäuschung ist verständlich:

Allein ein Austausch der handelnden Personen ändert nichts an der hohen Verschuldung dieser Länder. Besonders prekär ist die Lage in Italien. Die Zinsen für zehnjährige Staatsanleihen sind über 7 Prozent gestiegen. Auf dieser Basis wird der Mittelmeerstaat seine Anleihen kaum refinanzieren können.

Christian Scheid, ist Chefredakteur von Zertifikate // Austria und freier Wirtschafts- und Finanzjournalist. Er schreibt für mehrere österreichische und deutsche Fachmagazine und -zeitungen. Sein Gratis-Newsletter ZERTIFIKATE // AUSTRIA ist mehr als lesenswert. Hier geht es zur Anmeldung!

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1 Kommentar auf "Mal eben gesagt: Die Enttäuschung ist verständlich…"

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