Wir konnten es wieder alle lesen. Dr. Doom Marc Faber sieht die Konjunktur in China „beträchtlich“ abschwächen. Aber er sagt auch, dass nun wegen der Sorge vor einem Zusammenbruch des Euros sich auf dem alten Kontinent Kaufgelegenheiten eröffnen. Hört hört…

Über die Entwicklung in China sagte Faber ganz klar: „Die Wachstumsrate der letzten zehn Jahre, von ungefähr zehn Prozent im Jahr, wird sich beträchtlich abschwächen“. Und für die Zocker: „Ich würde mit einem Kauf chinesischer Aktien auf die Ergebnisse der Stimulierungspakete warten“. Nun muss man noch wissen:

Der Schweizer Faber lag bei seinen Prognosen in vielen Fällen richtig. So hatte er im Februar vom Kauf der Aktien des Sozialnetzwerks Facebook abgeraten. Und was aus der Aktie geworden ist? Das wissen wir alle. Seit dem Börsengang im Mai,hat der Aktienkurs 43 Prozent verloren.

Ein minimales Minus von 5% seit Beginn des Jahres steht Gold derweil gut da. Die RBS hat nun eine schöne Analyse zum glänzenden Edelmetall herausgebracht. Da heißt es:

„Zu Wochenbeginn hat der Goldpreis erneut Federn lassen müssen und sogar kurzzeitig die insbesondere psychologisch wichtige Marke von 1.600 Dollar unterschritten. Zuletzt gelang es dem Edelmetall jedoch, diese zurückzuerobern. Positiv ist, dass der seit März ausgebildete kurzfristige Aufwärtstrend bestätigt werden konnte.“ Und weiter:

Bildschirmfoto 2012-08-15 um 14.42.07.png

Quelle: RBS Daily

„Ein erstes Kaufsignal würde jedoch erst der Sprung über den horizontalen Widerstand bei 1.641 Dollar sowie die knapp darüber verlaufende 200-Tage-Linie bringen. Dann müsste auf dem Weg in Richtung 1.800 Dollar lediglich der seit September vergangenen Jahres ausgebildete übergeordnete Abwärtstrend überwunden.“

Das heißt: Goldkäufe machen nun auch wieder charttechnisch und nicht nur fundamental Sinn.

Take Care,
Euer Goldfinger

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