Bildquelle: Pressefoto RWE

Die RWE-Aktie (WKN 703712) verlor 2015 auf Jahressicht etwas mehr als 50 Prozent an Wert. Dank der jüngsten Börsenturbulenzen in China war der Start in das Jahr 2016 ebenfalls nicht besonders rosig. Jetzt kommt es auf die anstehende Aufspaltung an. Diese soll bei den Essenern nach Jahren der Krise für einen Befreiungsschlag sorgen.

Beim Konkurrenten E.ON (WKN ENAG99) hatte eine ähnliche, bereits umgesetzte Aufspaltung, noch nicht die ganz große Wende gebracht. Allerdings konnte man im vergangenen Jahr gut beobachten, dass Investoren E.ON gegenüber RWE aufgrund der Aufspaltungspläne bevorzugten. RWE wird jedoch, anders als E.ON, die zukunftsträchtigen Bereiche wie Erneuerbare Energien abspalten und an die Börse bringen. Zuvor ist jedoch ein Großreinemachen angesagt. Dazu gehört zum Beispiel der Verkauf des britischen Kohlekraftwerks Lynemouth.

Chart: Comdirect
Chart: Comdirect

Selbst mit der nun angekündigten Aufspaltung heißt es jedoch noch lange nicht, dass RWE zu altem Glanz zurückkehren wird. Während die Aufspaltung an sich Risiken birgt, sind damit die Unsicherheiten in Sachen Regulierungsvorschriften noch nicht vom Tisch, so dass auch der RWE-Aktie weitere Kurskapriolen ins Haus stehen sollten. Anleger, die trotzdem gehebelt auf steigende Kurse der RWE-Aktie setzen möchten, könnten einen Blick auf das Produkt mit der WKN DG6QXX werfen.

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