Gold scheint endlich aus dem Dornröschenschlaf des langjährigen Seitwärtstrends erwacht zu sein. Aber wie nachhaltig ist der Aufwärtstrend? Bleiben die Goldpreis treibenden Argumente als übliche Verdächtige intakt oder droht erneut - wie schon so oft - ein Ende der Hausse?
Der Gesundheitskonzern Fresenius (WKN 578560) ist bei Dividendenfans beliebt. Das verwundert nicht, denn mit 23 Dividendenerhöhungen in Folge zählt der DAX-Konzern zu den fleißigsten Dividendenzahlern unter den deutschen Blue Chips und in Deutschland überhaupt. Die Fresenius-Aktie ist jedoch auch aus Sicht der Point & Figure Methode derzeit kaufenswert.
Auf ihrer letzten Sitzung hat die EZB ihren unbedingten Willen zu weiterer geldpolitischer Lockerheit unterstrichen. Als passende Begründung müssen zunächst das lange und konjunkturverunsichernde Warten auf einen Handels-Deal zwischen den USA und China sowie der sich abzeichnende transatlantische Handelskonflikt herhalten.
Nach einem starken Wochenbeginn gaben die Kurse am Donnerstag wieder recht deutlich ab, womit auch diese Handelswoche gefühlt irgendwie eine Nullnummer geblieben ist. Immerhin, und das wollen wir lobend erwähnen, gelang es dem DAX dabei, doch mal etwas nachhaltiger über die 10.600er-Marke zu klettern.
Die Sommerpause ist vorüber und das letzte Quartal des Jahres rückt näher, es ist Zeit sich für eine mögliche Jahresendrally zu positionieren. In den Wochen zuvor hatte ich schon bei den Einzelaktien Kandidaten aufgeführt, die sich einer in interessanten Charttechnischen Formationen befinden. Doch nun ist die Zeit gekommen erneut einen Blick auf die wichtigen Europäischen Indizes zu werfen, denn dort ist die Situation nicht minder interessant.
Die Corona-Epidemie steht an der Schwelle zur Pandemie. Die unerwartet rasche Ausbreitung setzt der Weltwirtschaft schon rein technisch zu. In unserer globalen Welt führen Lieferengpässe in industriell bedeutenden Ländern wie China schnell zu weltweiten Produktionsausfällen. Eindämmungsmaßnahmen gegen das Virus werden diese Reibungsverluste noch verstärken. Ohnehin sorgt die Unkalkulierbarkeit der Virusentwicklung für Unsicherheit, die Gift für Unternehmensinvestitionen, Konsum und nicht zuletzt den Aktienmarkt ist.
Beinahe stand zu befürchten, dass der Market Mover in dieser Woche zum ersten Mal in seiner Historie ausfallen würde, denn an den Märkten tat sich lange - nichts! Zumindest nichts, worüber es zu berichten gelohnt hätte.
Mit einem fulminanten Satz sprang beispielsweise der DAX aus dem Stand über die 12.000er-Hürde. Das wäre an sich noch keine Meldung wert, allerdings muss hier die Distanz berücksichtigt werden, die das Börsenbarometer dabei zurücklegte.
China bleibt die tragische Figur der Weltkonjunktur. Die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe liegt laut offiziellem Einkaufsmanagerindex weiter - wenn auch nur knapp - unter der Expansion anzeigenden Schwelle von 50. Der früher so robuste Export hat deutlich an Kraft eingebüßt und bewegt sich seit 2012 nur noch in einem volatilen Seitwärtstrend. Daneben zeugen auch die im Trend schwachen Importe von einem gehemmten Binnenmarkt.