Lange Zeit galten Aktien von europäischen Fußball-Vereinen als reine Spielerei der Fans und nicht als seriöse Investments. Diese Zeiten sind längst vorbei. Fußball ist ein Milliardengeschäft, das den gesamten Globus erfasst hat. Entsprechend sind auch die Vereine professioneller denn je und bereit, von den unzähligen Einnahmequellen zu profitieren.
Zum Wochenausklang ist adidas (WKN A1EWWW) der ganz große Überflieger im DAX. Nachdem die Aktie des Sportartikelherstellers im Vorjahr wegen der Schwächen bei der Golfmarke TaylorMade und der Probleme in Russland abgestraft wurde, sorgen eine neue Marketingkampagne, ambitionierte Wachstumsziele und eine mögliche frühe Nachfolgeregelung für Konzernchef Herbert Hainer für großen Jubel. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie lange dieser Jubel anhält, wenn zum Beispiel ein wichtiger Wachstumstreiber wie die Fußball-WM in diesem Jahr ausfällt.
Am 12. Mai lädt adidas (WKN A1EWWW) seine Anteilseigner in die Stadthalle Fürth. An diesem Tag findet für Herbert Hainer die letzte Hauptversammlung als Chef des größten europäischen Sportartikelherstellers statt. Angesichts der Herausforderungen, die die Herzogenauracher insbesondere im Geschäftsjahr 2014 zu meistern hatten, sah es lange Zeit nach einem eher unschönen Abschied aus. Allerdings konnte das DAX-Unternehmen zuletzt die Kurve kriegen.
Der Sportartikelhersteller adidas (WKN A1EWWW) konnte zuletzt mit einigen Überraschungen aufwarten. Neben einem unerwarteten Führungswechsel sorgte auch der aktuelle adidas-Chef Herbert Hainer für Furore als er die Prognose für das laufende Geschäftsjahr anhob. Dem Kurs tat dies gut, weshalb die adidas-Aktie aus Sicht der Point & Figure Charttechnik derzeit kaufenswert ist.
Adidas (WKN A1EWWW) kämpft mit dem starken Euro, während es der große Konkurrent Nike (WKN 866993) mit dem starken US-Dollar zu tun hat. Beiden Unternehmen machen die schwachen Schwellenländerwährungen zu schaffen. Obwohl der weltgrößte Sportartikelhersteller ein starkes drittes Quartal 2013/14 (Dezember bis Februar) auf das Parkett legen konnte und auch mit den Bestellungen überzeugte, reagierten die Anleger negativ auf die Ankündigung, dass sich die Wechselkurse im kommenden Geschäftsjahr negativ bei Umsatz und Gewinn bemerkbar machen werden.
Es passiert selten, dass DAX-Titel 15 Prozent an einem Tag verlieren. Doch adidas-Aktionäre (WKN A1EWWW) mussten heute damit klarkommen. Auslöser für den Kursrutsch und einen Aktienkurs, der so tief notiert, wie zuletzt vor zwei Jahren, war eine beispiellose Gewinnwarnung. Positive Effekte durch die Fussball-WM, die noch dazu mit dem Sieg eines adidas-Teams endete, sind vollkommen verpufft. Nach den Anlegern traten heute dann auch die Analysten die Flucht an.
Nachdem der DAX zu Beginn der neuen Handelswoche auch auf Schlusskursbasis die 10.000er-Marke knacken konnte, war es am Mittwoch Zeit für Gewinnmitnahmen. Am Donnerstag zeigt sich das wichtigste deutsche Börsenbarometer wiederum nur wenig bewegt. Offenbar warten Investoren auf neue Impulse, bevor sie den Versuch unternehmen, dem DAX dauerhaft zu fünfstelligen Notierungen zu verhelfen. Das heute anstehende WM-Eröffnungsspiel scheint noch nicht dazu zu gehören.
Die adidas-Aktie (WKN: A1EWWW / ISIN: DE000A1EWWW0) war lange Zeit so etwas wie der Überflieger im DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008). Im Sommer 2017 wurde die Rekordjagd jedoch unterbrochen. Bei 202 Euro war Schluss. Jetzt nähern wir uns dieser Marke jedoch wieder an. In wenigen Tagen legte das Papier mehr als 10 Prozent an Wert zu.
Nach einem schwierigen Jahr 2014 konnte sich adidas (WKN A1EWWW) unter der Führung von Konzernchef Herbert Hainer im Vorjahr deutlich erholen. Auch der Aktienkurs zeigte sich stark erholt. Trotzdem feierten Anleger am Montag die Ankündigung, dass der bisherige Vorstandsvorsitzende bei Henkel (WKN 604843), Kasper Rorsted, an die adidas-Konzernspitze wechseln wird.
Europas größter Sportartikelhersteller adidas (WKN A1EWWW) konnte in dieser Woche mit einer höheren Dividende und einer optimistischen Prognose für 2016 aufwarten. Die Herzogenauracher gehen von zweistelligen Umsatz- und Gewinnsteigerungen aus, was der Aktie zusätzliches Potenzial verleihen sollte.