Nachdem der DAX gestern im Tagesverlauf ins Minus gedreht hatte, setzt heute trotz ungünstigem Zoll-Deal für die EU eine Erholung ein.
Nach Japan soll nun auch die EU einen Zoll- und Handels-Deal mit den USA vereinbart haben. DAX-Anleger freut es.
Auch wenn die Aktienmärkte weiter gut unterstützt bleiben, rechnen wir auf Indexebene nur noch mit moderaten Kursgewinnen bis zum Jahresende.
Während zuletzt vor allem die Notenbanken im Mittelpunkt des Anlegerinteresses standen, richtet sich der Fokus in dieser Woche auf klassische Frühindikatoren für die konjunkturelle Entwicklung.
Obwohl einige erst mit einer Ausweitung des Notkaufprogramms (PEPP) im September rechneten, lieferte die EZB heute wie von den Märkten erwartet.
Nach langem Hin und Her haben sich die EU und die USA auf einen Zoll-Deal geeinigt. DAX-Anleger feiern 15-prozentige Zölle auf europäische Exporte in die USA.
Die anhaltenden Marktunsicherheiten, nicht nur um die US-Auto-Zölle, belasten die Stimmung im deutschen Leitindex DAX auch zum Ende dieser Börsenwoche.
Die Weltwirtschaft befindet sich in einem außergewöhnlich dynamischen Aufschwung – mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten für die meisten Volkswirtschaften.
Mumm kompakt: Der Seiltanz der Weltwirtschaft – wann können Vorkrisenniveaus wieder erreicht werden?
Die wirtschaftliche Dynamik wird wohl so oder so weder global noch in den meisten Ländern eine „V-förmige“ Erholung zeigen. Ganz im Gegensatz zu den Aktienmärkten.
Europa und die USA befinden sich mittlerweile in Phase III der Coronakrise, die durch langsame Lockerungen der Shutdowns und die einsetzende wirtschaftliche Wiederbelebung gekennzeichnet ist.
Noch immer hoffen Börsianer auf eine Einigung zwischen EU und den USA im Zollstreit. In diesem Fall könnte der DAX neue Höhen erklimmen. Es ist nicht mehr weit.
Der DAX setzt seine Erholung in kleinen Schritten fort. Sollte NVIDIA überzeugen, könnten diese jedoch größer werden und die Börsen insgesamt beflügeln.
Die in vielen Regionen steigenden Corona-Neufallzahlen sowie die anziehende Inflation belasten die Stimmung von Verbrauchern und Konsumenten.
In den kommenden Jahren muss mit stark steigenden Inflationsraten gerechnet werden. Grund ist die massive geld- und fiskalpolitische Liquiditätsausweitung durch die Notenbanken.
Nur in China lagen die Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe leicht über der bedeutenden Marke von 50, die eine wirtschaftliche Expansion in den kommenden Monaten andeutet.













