Bildquelle: Pressefoto Bayer AG

Bei der Bayer AG (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017) schwanke ich in dem, was ich Sympathie nennen würde (soviel zum Thema rein rationaler homo oeconomicus).

Zum einen bin ich sehr erfreut über Nachrichten wie die vom Wochenanfang: Da meldete Bayer für den in Entwicklung befindlichen Krebswirkstoff Larotrectinib „93 Prozent Gesamtansprechrate bei 17 pädiatrischen Patienten mit TRK-Fusions-Krebsarten“. Der leitende Prüfarzt der Scout-Studie zitiert Bayer mit diesen Worten: „Erfolgsgeschichten von zielgerichteten Therapien in der pädiatrischen Onkologie sind selten, und Larotrectinib lässt uns hier hoffen“. Doch abwarten – der Meldung zufolge ist das eine Phase-1-Studie, eine Zulassung ist das damit noch lange nicht.

Bayer-Chart: boerse-frankfurt.de

Grünes Licht von der CFIUS?

Was mir weniger (bzw. gar nicht) gefällt, ist die Übernahme des US-Konzerns Monsanto durch Bayer. Ich hätte es durchaus gut gefunden, wenn diese Übernahme nicht geklappt hätte. Doch danach sieht es derzeit nicht aus, denn eine wichtige Hürde dieser Übernahme ist genommen worden. In den USA hat die CFIUS Behörde – Bayer bezeichnet diese Behörde als „Ausschuss zur Überprüfung ausländischer Investitionen in den USA unter dem Aspekt möglicher nationaler Sicherheitsbedenken“ laut Unternehmensangaben erklärt, dass es in Bezug auf diese Übernahme „keine ungelösten nationalen Sicherheitsbedenken“ gebe. Das klingt wie grünes Licht von dieser Seite. Und ein OK von der CFIUS ist eine notwendige, wenn auch noch keine hinreichende Bedingung.

Michael VaupelEin Beitrag von Michael Vaupel

Michael Vaupel, diplomierter Volkswirt und Historiker (M.A.), Vollblut-Börsianer. Nach dem Studium Volontariat und Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Internet, Derivate, Rohstoffe). Er ist gefragter Interview- und Chatpartner (N24, CortalConsors). Ethisch korrektes Investieren ist ihm wichtig.
Weitere Informationen unter: www.ethische-rendite.de

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Bildquelle: Michael Vaupel / Pressefoto Bayer AG

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