Statt Glühwein: Hot Aperol und Glüh-Gin

Diese heißen Drinks dürfen an kalten Winterabenden dieses Jahr nicht fehlen

In der kalten Jahreszeit schmeckt der Aperol besser in der heißen Variante. (Bildquelle: Freepik)

Die kalten Monate bringen frostige Temperaturen mit sich. Doch nicht nur das, sondern auch weiße Winterlandschaften, schön geschmückte Winter- und Weihnachtsmärkte und viele heiße Getränke zum Aufwärmen.

Als Klassiker trinkt man traditionell heißen Wein, den Glühwein in rot oder weiß, oder alternativ einen alkoholfreien Glühpunsch aus Fruchtsaft. Wem das zwischen all den Crèpes, Waffeln und Zimtsternen zu süß ist, sollte jetzt die beiden heißen Glühwein-Alternativen ausprobieren, die dem Klassiker gerade regelrecht den Rang ablaufen: Hot Aperol und Glüh-Gin sind die neuen Winter-Trendgetränke.

Der Hot Aperol ist die heiße Variante des Italo-Drinks

Wer kennt ihn nicht, den beliebten Aperol Sprizz, der uns mit seinem bitter-süßen Aroma lange Sommerabende auf der Terrasse beschert und sich auch über den Sommer hinaus zum Kult-Getränk entwickelt hat. Vor allem für alle diejenigen, die die leicht bittere Note an dem erfrischend kühlen Getränk schätzen.

Um an den kalten Tagen nicht auf das Lieblingsgetränk verzichten zu müssen, gibt es dieses jetzt in „Hot“. Als kreative Variation des klassischen Aperol Sprizz vereint der Hot Aperol die fruchtige Leichtigkeit des Aperols mit der Wärme eines Heißgetränks. In einem Topf erhitzt entfaltet sich ein Aroma von Aperol, gemischt mit einem Hauch von Zitrusfrüchten.

Das Ganze wird serviert mit einer Orangenscheibe und Zimtstangen, und schon kann mit dem heißen Winter-Drink angestoßen werden.

Mit Wintergewürzen wie Sternanis und Zimtstangen verwandeln sich Aperol und Gin in leckere Alternativen zu Glühwein. (Bildquelle: Freepik)

Zutaten für einen Hot Aperol 4 Personen:

200 ml Aperol
500 ml Weißwein
400 ml Apfelsaft
2 Bio-Orangen
Zimtstangen

Die Zubereitung eines Hot Aperols

Aperol, Weißwein und Apfelsaft in einen Topf geben und erhitzen (nicht kochen). Bio-Orangen waschen, in Scheiben schneiden und die Hälfte in den Topf geben und 2-3 Minuten ziehen lassen. Die restlichen Orangen in die Gläser geben und den Hot Aperol dazugeben.

Der Glüh-Gin mit winterlichem Flair sorgt für genussvolle Winterabende

Der Gin-Genuss findet auch im Winter kein Ende. Glüh-Gin ist die winterliche Variante der Wacholderspirituose und ein ideales Getränk für die kalte Jahreszeit. Aus diesem Grund findet man ihn neben dem Hot Aperol immer öfter auf Weihnachtsmärkten oder bei privaten Weihnachtsfeiern.

Der Glüh-Gin begeistert nicht nur Gin-Fans mit seinem fruchtigen und frischen Aroma und den ausgewählten winterlichen Botanicals, sondern ist eine gute Alternative für alle, die Feuerzangenbowle und Co. lieben. Wintergewürze, eine leichte Zitrusnote und die angenehme Süße von Apfelsaft machen den Glüh-Gin zum beliebten heißen Winter-Drink. So kann der Tag mit Freunden einfach entspannt ausklingen.

Glüh-Gin und Hot Aperol heizen richtig gut ein. (Bildquelle: Pexels / Marcos Kohler)

Wer es einfach haben möchte, kann sich einen fertigen Glüh-Gin kaufen, der die typischen Wintergewürze wie Sternanis und Zimt bereits enthält, diesen mit etwas Wasser aufgießen und gleich genießen. Spaß macht es jedoch auch, den Glüh-Gin mit seinem Lieblings-Gin einfach selbst zu mixen. Und das geht so:

Zutaten für einen Glüh-Gin für 4 Personen

750 ml Apfelsaft
150 ml Gin
2 Bio-Orangen
40 g Ingwer
8 Gewürznelken
1 Sternanis
8 Wacholderbeeren
2 Zimtstangen

Die Zubereitung eines Glüh-Gins:

Apfelsaft zusammen mit Zimtstangen, Nelken, Sternanis und Wacholderbeeren in einen Topf geben.

Von einer gewaschenen Orange einen Esslöffel der Schale abreiben und den Saft der Orange auspressen. Ingwer schälen und in Scheiben schneiden. Alles in den Topf geben.

Den Topf erhitzen (nicht kochen) und alles bei schwacher Hitze bei geschlossenem Deckel ca. 15 Minuten ziehen lassen. Danach den Gin dazugeben.

Die zweite Orange in Scheiben schneiden und auf die Gläser aufteilen, dann den Glüh-Gin durch ein Sieb in die Gläser gießen.