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Beim Aktienkauf wird vor allem auf den Kaufkurs geachtet, den sog. Briefkurs. Er ist entscheidendes Kriterium, wie teuer – oder preiswert – ein Engagement letztlich ist und ab dem Kauf für die meisten Anleger der Maßstab, ob sie eine kluge Entscheidung getroffen haben oder nicht. Zum reinen Aktienkurs kommen aber noch Nebenkosten hinzu, denn sowohl beim Ankauf müssen noch Provisionen und Börsenentgelte gezahlt werde. Ebenso beim späteren Verkauf, wo noch ggf. zusätzlich die eventuell erzielten Kursgewinne versteuert werden müssen.

Üblicherweise werden Aktiengeschäfte von Privatpersonen über Börsenhandelsplätze abgewickelt in Deutschland zumeist über das XETRA-System der Deutschen Börse. Und die Börsen haben ebenso wie die Depotbanken ein großes Eigeninteresse, wenn die Anleger ihre Aktien häufig handeln, denn diese Provisionen fallen bei jeder Transaktion jedes Mal aufs Neue an. Anders die Depotgebühren, die auf den Bestand erhoben werden, egal wie oft dieser in der Zwischenzeit umgeschichtet wurden.

Zugegeben, im Zeitalter der Direktbanken und Discountbroker machen diese Spesen nicht mehr eine solch gewaltige Summe aus wie noch vor einigen Jahren. Aber wenn man für eine Order von 10.000 Euro gute 50 Euro Gebühren und Provisionen zahlt und beim Verkauf noch einmal, dann liegt man mit seinem Engagement schon zum Kaufzeitpunkt mindestens 1 Prozent im Minus. Was bereits mehr ist, als man an Zinsen auf seinem Tagesgeldkonto erhält. Für ein ganzes Jahr, wohlgemerkt!

Dazu gesellt sich noch ein weiterer Effekt, der äußerst negativ zu Buche schlägt: der Spread…

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Kissig Ein Beitrag von Michael C. Kissig

Er studierte nach Abschluss seiner Bankausbildung Volks- und Rechtswissenschaften und ist heute als Unternehmensberater und Investor tätig. Neben seinem Value-Investing-Blog „iNTELLiGENT iNVESTiEREN“ verfasst Michael C. Kissig regelmäßig eine Kolumne für das „Aktien Magazin“.

Bildquellen: Michael C. Kissig / markteinblicke.de

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