Bildquelle: Pressefoto Zalando

Zalando (WKN: ZAL111 / ISIN: DE000ZAL1111) präsentiert seine Wachstumspläne auf der Hauptversammlung. Insgesamt investiert der Online-Mode Händler 350 Millionen Euro und will somit den US-Konkurrenten Amazon auf Abstand halten.

Der Online-Mode Händler konnte im vergangenen Jahr ein Bilanzgewinn von rund EUR 130 Millionen verbuchen. Der Umsatz wuchs dabei im Vergleich zum Vorjahr um ca. 23 Prozent auf EUR 4,5 Milliarden. Allerdings ging das Umsatzwachstum im ersten Quartal dieses Jahres zurück. Zalando-Vorstand Rubin Ritter erklärt, „Die neue Saison ist sehr spät losgegangen. Im März hat es vielerorten noch geschneit, also das waren keine idealen Bedingungen, aber wir haben es trotzdem geschafft, auf ein sehr gutes Wachstumsergebnis zu kommen, genau in der Mitte von unserem Wachstumskorridor.“

Zalando setzt weiterhin auf Wachstum

Unter dem Motto „Zalando is always moving forward“ will der Online-Mode Händler sein Angebot ausbauen. Mit neuen Marken wie Massimo Dutti und Tory Burch sowie dem Einstieg ins Geschäft mit Kosmetikprodukten will Zalando ein Wachstumsziel von 20 bis 25 Prozent erreichen. Doch für den Wachstumskurs muss Zalando kräftig investieren: Allein im Jahr 2018 sollen EUR 350 Millionen in die digitale Entwicklung, in neue Logistikzentren, in den Ausbau einer Sondergrößen-Sparte und die Erweiterung des Sortiments stecken.

Grundsätzlich sollen bis zum Ende des Jahres die Logistikzentren auf insgesamt 11 Standorte erweitert werden. Die Technik und Softwareabteilung des Unternehmens konzentriert sich verstärkt auf die App-Entwicklung, da ein Großteil der Kundschaft Smartphones und Tabletts für online Bestellungen nutzt.

Zalando will somit auch den US-Konkurrenten Amazon auf Abstand halten. Um sich weiterhin gegen den US-Rivalen durchsetzen zu können, bietet Zalando nun für 19 Euro im Jahr ein Premium-Abonnement an. Damit erhalten Zalando-Kunden ihre bestellten Produkte schneller und müssen Retouren nicht mehr selbst zur Post bringen.

Auch im kommenden Jahr keine Dividende

Auch in den kommenden Jahren werde es keine Dividende geben, erklärt der Vorstand auf der Hauptversammlung. Die Aktionäre auf der Hauptversammlung sind trotzdem zufrieden. Aktionärsvertreter äußerten sich zufrieden mit der Geschäftsentwicklung. Marc Tüngler von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) zeigt sich damit einverstanden, dass Zalando vorerst keine Dividende zahlt. Wenn das Unternehmen weiterhin mit 20 bis 25 Prozent wachse, sei es nötig, den Gewinn wieder zu investieren…

Weiter geht es auf dem Vontobel-Blog.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquelle: Pressefoto Zalando

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