Bildquelle: Pressefoto Grammer AG

Der Weiße Ritter Ningbo Jifeng kam aus dem fernen China angeritten, herbeigerufen vom Grammer-Vorstand, um den Autozulieferer für Kopfstützen und Mittelkonsolen gegen die bosnische Familie Hastor zu verteidigen. Hastor ist in der (deutschen) Automobilindustrie nicht sonderlich gut gelitten, da sie durch ihre Macht als Autozulieferer (Prevent-Gruppe) die Bänder bei Volkswagen schon mal zum Stillstand brachten, anno 2016.

Grammer-Chart: boerse-stuttgart.de

Die Hastors wollten ihr Reich erweitern und griffen deshalb nach Grammer (WKN: 589540 / ISIN: DE0005895403) aus der Oberpfalz. Doch Grammer wehrte sich, da sie um ihre Auftragseingänge fürchteten, um rief Jifeng, die nun 25,51 Prozent an Grammer halten. Der Hastor-Clan dürfte noch immer auf 19,2 Prozent Einfluss haben, über Halog und Cascade International Investments, mit der Übernahme scheiterte er jedoch.

Nun gibt Grammer bekannt, dass sich das Unternehmen in „fortgeschrittenen Verhandlungen“ über ein öffentliches Übernahmeangebot mit Ningbo Jifeng befinde…

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Thomas Schumm / Pressefoto Grammer AG

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