Bildquelle: markteinblicke.de

Der Deutsche Aktienindex ist heute ein wenig zu euphorisch in den Handel gestartet. Vielleicht müssen erst ein paar der zu optimistischen Positionen wieder aus dem Markt geschüttelt werden, bevor ein neuer Anstieg starten kann. Der Bereich von 12.800 bis 12.850 Punkten bleibt wie in der zweiten Hälfte der vergangenen Woche ein Widerstand.

Noch allerdings ist der DAX zu schwach, diesen zu überwinden. Das liegt auch daran, dass die großen amerikanischen Indizes jetzt genau an Mehrmonatshochs verharren und bislang keinen Ausbruch darüber generieren konnten. Die Arbeitsmarktdaten aus den USA vom Freitag zeigen, dass der Konjunkturmotor weiter rund läuft. Es wächst jedoch auch die Zahl derjenigen, die im ersten Quartal in den USA einen Höhepunkt der Gewinnmargen bei den Firmen im S&P 500 Index sehen.

Angesichts steigender Zinsen, Dollarnotierungen und Ölpreise könnte das erste Quartal mit 12 Prozent die höchsten Gewinnspannen nach Steuern gezeigt haben. Sollten Anleger nun glauben, dass es nicht noch besser werden kann, könnte das zu einer Trendumkehr an den Börsen führen. Die Frage ist deshalb, wie weit die Kurse noch steigen, bevor diese Erkenntnis um sich greift.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / markteinblicke.de

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