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Auch wenn der heutige Handelstag als eine weitere Enttäuschung zu verbuchen ist, konnte der DAX zumindest eine wenig erfreuliche Serie beenden. 

Das war heute los. Zuletzt sah es im DAX ein ums andere Mal nach dem Beginn einer Erholungsrallye aus. Allerdings ging dem wichtigsten deutschen Börsenbarometer an verschiedenen Handelstagen jeweils am Nachmittag die Puste aus, so dass die frühen Gewinne wieder abgegeben werden mussten. Nachdem der DAX heute in der Spitze knapp 1,6 Prozent an Wert eingebüßt hatte, wurden die Verluste deutlich verringert.

Für die schlechte Stimmung hatte vor allem die Aussicht auf einen konfliktreichen G7-Gipfel in Kanada gesorgt. Donald Trumps Zollpolitik hat die USA und den Rest des Clubs entzweit. Wir dürfen gespannt sein, ob sich der Handelskonflikt zwischen der EU und den USA weiter hochschaukelt. Dies dürfte darüber mitentscheiden, ob der DAX endlich zu seiner Erholungsrallye kommt.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX lieferte insbesondere die Infineon-Aktie (WKN: 623100 / ISIN: DE0006231004) eine positive Performance ab. Der Halbleiterkonzern hatte sich optimistischer zu den Aussichten für das Umsatzwachstum im kommenden Geschäftsjahr geäußert. Bereits im Zuge des jüngsten Quartalsberichts hieß es, dass die Auftragslage derart gut sei, dass man aufgrund von Produktionsbeschränkungen gar nicht sämtliche Aufträge annehmen könnte. Für die Infineon-Aktie ging es heute deshalb in der Spitze um mehr als 2 Prozent nach oben.

Einen regelrechten Einbruch erlebte dagegen die Aktie der Deutschen Post (WKN: 555200 / ISIN: DE0005552004). Für sie ging es zeitweise um rund 9 Prozent in die Tiefe, nachdem der Post- und Logistikdienstleister eine Gewinnwarnung ausgesprochen hatte. Die 2018er-Prognose für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wurde von 4,15 auf 3,2 Mrd. Euro gesenkt. Schuld sind Ausgaben für Maßnahmen, mit deren Hilfe sich das Unternehmen besser auf Markttrends einstellen möchte. Während die Paketsparte boomt, schrumpft das Briefgeschäft. Vor allem auf den Paket-Boom war man offenbar nur unzureichend vorbereitet.

Das steht in der kommenden Woche an. Am Dienstag werden die Juni-ZEW-Konjunkturerwartungen bekannt gegeben. Diese sind besonders spannend, da sich die Marktteilnehmer weitere Erkenntnisse darüber erhoffen, ob es mit dem langjährigen Konjunktur-Boom zu Ende geht. In der kommenden Woche sind zudem die wichtigsten Notenbanken im Fokus. Den Anfang macht am Mittwoch die Fed mit ihrem neuesten Zinsentscheid. Am Donnerstag folgt die EZB.

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