Bildquelle: markteinblicke.de

Die vergangene Handelswoche – die dem DAX unter dem Strich einen Zuwachs von 1,9% brachte – begann mit Donald Trump und den Gipfeltreffen in Kanada bzw. Singapur, und sie endete mit dem US-Präsidenten – und seiner Ankündigung, chinesische Waren künftig mit Strafzöllen belegen zu wollen. Der EZB-Effekt, der im deutschen Leitindex tags zuvor noch für ein sattes Kursplus gesorgt hatte, verpuffte dabei zusehends. Letztlich ging der Index mit einem Tagesverlust von 0,7% ins Wochenende. Und es ziehen noch mehr dunkle Wolken am Horizont auf:

In Berlin droht die Krise unter den beiden Unionsparteien CDU und CSU zu einer echten Zerreißprobe für die Regierungskoalition zu werden und aus Peking kommen Vergeltungszölle, die weiteres Öl ins Handelskriegsfeuer gießen dürften. Für den DAX könnte es damit wieder unter die 13.000er-Barriere zurückgehen, wobei die ersten Haltestellen bei 12.952/12.925 sowie bei 12.850 zu finden sind. Fällt der Index jedoch erneut aus der November-Seitwärtsrange heraus, müsste der nächste Test der Unterstützung bei 12.760/12.750 einkalkuliert werden.

Wendet sich das Blatt dagegen und federn die Blue Chips an der 13.000er-Schlüsselstelle nach oben ab, stellen sich die nächsten Kursziele sofort wieder auf den markanten Mehrfach-Widerstand aus Volumenkante, Mai-Top und oberer Begrenzung der November-Seitwärtsrange im Bereich von 13.200/13.220 Punkten und anschließend auf die kleine Volumenkante bei 13.450 Punkten.

Trading-Idee steigend (Call) fallend (Put)
WKN DS39EK DS39J7
Basispreis 11.850,00 14.350,00
Knock-out-Schwelle 11.850,00 14.350,00
Letzter Handelstag 30.10.2018 30.10.2018
Hebel 11,56 8,91
Kurs1) 11,26 14,63

1)Uhrzeit: 18.06.2018 08:12:09

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets

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