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Auf US-Dollar-Basis ist der DAX in dieser Woche das erste Mal seit Mai 2017 unter die Marke von 14.000 Dollar gefallen. Im Vergleich zur Wall Street steht der DAX also sehr schwach da, zumal im DAX ja Dividenden enthalten sind, im Dow Jones nicht. Und es ist fraglich, ob die Wall Street mit neuen Rekorden auch der Börse hierzulande Beine machen kann. Nachdem, was wir bisher gesehen haben, ist da jede Menge Skepsis angebracht.

Zwischen 12.000 und 12.700 Punkten ist der DAX als neutral einzustufen. Ohne Ausbruch in die eine oder andere Richtung gibt es keinen klaren Trend. Und ohne Trend hat die 200-Tage-Linie keine Funktion.

Die Türkei hat Maßnahmen verabschiedet, um das Feuer an einigen Stellen auszutreten. Lösungen sind das alles noch nicht. Es hilft aber, das akute Risiko einer schnellen weiteren Währungsabwertung herauszunehmen. Das hilft auch dem DAX, sich vor dem Wochenende zumindest etwas zu stabilisieren.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / markteinblicke.de

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