Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Nachdem der Deutsche Aktienindex die Unterstützung bei 12.100 gerissen hat, dürfte es für den Rest der Woche erst einmal abwärts gehen. Was danach kommt, wird entscheidend davon abhängen, ob die Wall Street zeitnah ihre Rekordjagd wieder aufnimmt oder weiter den Rückwärtsgang einlegt.

Für den Moment zumindest hat der DAX seinen Aufwärtstrend seit Anfang 2016 verlassen. Kann der Markt dieses Niveau nicht zurück erobern und schließlich gegen die Bären verteidigen, drohen weitere Kursverluste zunächst bis in die Region um 11.880 Punkte. Technisch hat sich das Bild mit diesem Tag stark eingetrübt.

Wieder kam heute der Druck für die Risikomärkte von den Währungen der Schwellenländer. Die Investoren fragen sich, wie weit der Ausverkauf der Währungen noch gehen kann. Wegen der fast als sicher geltenden Zinsanhebung der US-Notenbank Ende September dürfte der Druck auf die Schwellenländer wegen steigender Zinsen anhalten.

Jochen Stanzl

Ein Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / Pressefoto Deutsche Börse AG

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