Bildquelle: Pressefoto LEONI AG

Noch im Januar markierte die Leoni-Aktie (WKN: 540888 / ISIN: DE0005408884) bei 66,20 Euro ein Rekordhoch. Damals war die Welt beim Autozulieferer allerdings wohl schon etwas in Unordnung geraten. Vor allem der im Oktober 2017 überraschend angekündigte Abschied des Vorstandschefs Dieter Bellé verunsicherte wohl einige Anteilseigner. Zudem dauerte es recht lange, ehe der Posten mit ehemaligen Osram-Manager Aldo Kamper neu besetzt werden konnte. Im März zeigte sich die Verwaltung allerdings noch sehr optimistisch. Im Juni begann dann aber der rasante Abstieg der Aktie, nachdem der Automobilsektor wieder einmal mit schlechten Prognosen überzogen wurde.

Mitte August bestätigte das Management dann tatsächlich, dass die Ertragsseite im zweiten Halbjahr Probleme bekommen wird. Dies sind allerdings klassische Luxussorgen. Denn der Bordnetz-Spezialist muss in den Ausbau seiner Kapazitäten investieren, da der Auftragsbestand sehr hoch ist. Dem Kapitalmarkt gefiel dies aber gar nicht, die Aktie rutschte bis in den Bereich um 36 Euro ab…

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquelle: Pressefoto LEONI AG

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