Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse AG

Der Deutsche Aktienindex blieb heute über weite Strecken in einer abwartenden Haltung. Weder nach oben noch nach unten wollte sich richtig Dynamik entfalten. Die Ausnahme war ein Short-Squeeze am Morgen. Hier wurden Stop-Orders von Leerverkäufern abgeholt, die auf fallende Kurse gesetzt haben. Aber auch hier kam es nicht zu einer nachhaltigen Kursbewegung. Insgesamt fällt damit die Erholung seit letzter Woche auf die Verluste der Vorwochen mau aus. Der übergeordnete Trend am deutschen Aktienmarkt bleibt klar abwärts gerichtet.

Jetzt geht es vor allem um die Frage, ob US-Präsident Trump die neuen Strafzölle gegen China vor oder nach den Gesprächen einführen wird. Es ist immens wichtig, dass der Gesprächsfaden nicht wieder abreißt, sonst könnte die Unsicherheit und das Thema Yuan-Abwertung an die Finanzmärkte zurückkehren. Wieder einmal fürchten sich die Börsen vor Donald Trump. Noch spielt die aktuelle Dollarschwäche den Schwellenländern und China in die Hände. Dass dieser Prozess der Dollarabwertung aber nicht von Dauer sein muss, zeigen die neuen Drohungen des US-Präsidenten.

Jochen Stanzl

Ein Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Bildquellen: CMC Markets / Pressefoto Deutsche Börse AG

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