Bildquelle: © Niels Thies / Deutsche Bundesbank

Wird Gold wieder zum Leben erweckt? Noch ist es etwas zu früh, hier die nächste Aufwärtsbewegung auszurufen, aber die charttechnische Situation ist mindestens interessant bis konstruktiv:

Zuletzt zeigte sich das gelbe Metall zeigte sich relativ stabil. Die wichtige Marke von 1.210 $ wurde zurückerobert, der Abwärtstrend konnte gebrochen werden. Jetzt fehlt noch ein Schlusskurs deutlich oberhalb von 1.240/1.245 $ und die Wende wäre  wohl geschafft. Aber auch in diesem Fall würde ich keine Hausse ausrufen. Diese ist bei tendenziell steigenden Zinsen und (noch) fehlender Inflation unwahrscheinlich. Aber eine Rally in den Bereich 1.285 $ (Mindestziel bei Break über 1.245 $) bis 1.360 $ wäre bei  aufkommender Nachfrage zu erwarten. Nach unten hin ist die Unterstützung bei 1.210 $ unter allen Umständen zu verteidigen!  Gold besitzt nun also durchaus Möglichkeiten. Aber bitte: Gold ist keine Absicherung gegen fallende Aktienmärkte. Das funktioniert nur ganz selten. Sollte es 2019 zu einer Rezession mit Aktienmarkt-Baisse kommen, können Sie davon ausgehen, dass die Rohstoffe mit in die Tiefe gerissen werden.  Das macht dann auch bei Gold nicht Halt, wenn  Assets  auf breiter Front verkauft werden, um Verluste auszugleichen.

HaackEin Gastkommentar von Hans-Jürgen Haack

Er ist studierter Wirtschaftswissenschaftler und verfügt über 30 Jahre Börsenerfahrung. Er war von 1989 bis inkl. 2010 bei der Firma Bernecker als Derivatespezialist angestellt und dort u.a. für die Derivate-Briefe „AB-Tradings“ und „Die Termin-Börse“ verantwortlich.

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Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquelle: Hans-Jürgen Haack / © Niels Thies / Deutsche Bundesbank

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