Bildquelle: Pressefoto Covestro

Wenn ein Unternehmen am 25. Oktober noch seine Prognose bestätigt und vier Wochen später seine Gewinnerwartungen deutlich reduziert, dann wird das am Kapitalmarkt bestraft. Wenn diese Warnung auch noch rund fünf Wochen vor dem Jahresende erfolgt, dass eigentlich schon in vier Wochen mit dem Weihnachtsfest quasi beendet ist, muss die Strafe entsprechend gewaltig ausfallen. Dies durfte am Dienstag Covestro (WKN: 606214 / ISIN: DE0006062144) erleben, die Aktie schmierte mehr als 15 Prozent ab.

Offensichtlich hatte aber der Kapitalmarkt schon länger Ungemach gewittert, da der Covestro-Kurs bereits seit Januar zur schwächelte und auch auf die Prognose-Bestätigung des Unternehmens Ende Oktober nur lau reagierte. Damals kostete das Papier noch mehr als 95 Euro, am heutigen Mittwoch kann es sich nach einer kleinen Erholung bis zum Mittag um die Marke von 48 Euro behaupten. Die kommunizierten Gründe für die Gewinnwarnung sind fast schon Nebensache

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

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Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressefoto Covestro

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