Bildquelle: Pressefoto BASF SE

Immer wenn sich die Konjunktur abkühlt, leiden Chemieunternehmen in besonderer Weise darunter. Allerdings ist es ja nicht so, dass BASF (WKN: BASF11 / ISIN: DE000BASF111) in der Vergangenheit nicht den ein oder anderen Abschwung überstanden hätte. Die Ludwigshafener sollten auch dieses Mal gewappnet sein.

Am 20. und 21. November stellte BASF seine neue Strategie vor. Unter anderem soll die bereits starke Positionierung in Asien, vor allem in China, noch weiter ausgebaut werden. Auch ein neues Sparprogramm ist angedacht. Dieses soll zwischen 2019 bis 2021 umgesetzt werden und ab Ende 2021 einen jährlichen Ergebnisbeitrag von 2 Mrd. Euro leisten. Zudem soll das EBITDA vor Sondereinflüssen um 3 bis 5 Prozent jährlich zulegen.

Allerdings kostet ein solches Effizienzprogramm erst einmal viel Geld und Zeit. Zudem bleibt es abzuwarten, wie sich eine Konjunkturabkühlung auf die weiteren Geschäfte auswirken wird. Auf Analystenseite scheint man derzeit von den Aussichten für BASF nicht gerade begeistert zu sein.

Die Analysten bei Barclays haben das Rating für die BASF-Aktie von „Overweight“ auf „Equal Weight“ geändert, während das Kursziel auch aufgrund von negativen Einmaleffekten wie dem niedrigen Pegelstand des Rheins von 92,00 auf 80,00 Euro nach unten geschraubt wurde. Bei Macquarie wurde das Kursziel aufgrund der bevorstehenden Herausforderungen sogar von 118,00 auf 68,00 Euro zusammengestrichen und das Rating von „Outperform“ auf „Neutral“ geändert.

FAZIT. Positiv ist jedoch der Umstand zu sehen, dass sich BASF mit der Fusion der Öl- und Gastochter Wintershall mit der ehemaligen RWE-Sparte DEA neue Möglichkeiten eröffnen. Außerdem will BASF mit der Produktion von Batteriematerialien am erwarteten Boom am Elektroautomarkt teilhaben. Zudem bleibt die BASF-Aktie aus bewertungstechnischer Sicht attraktiv. Das 2019er-KGV liegt bei 10 und die Dividendenrendite bei mehr als 5 Prozent. Zudem soll die Ausschüttung in den kommenden Jahren gesteigert werden.

Wer gehebelt von Kurssteigerungen der BASF-Aktie profitieren möchte, setzt beispielsweise auf entsprechende Hebelprodukte, wie diesen Long Mini Future (WKN: VT5XWX / ISIN: DE000VT5XWX8). Für Shorties existieren ebenfalls genügend passende Produkte, wie dieser Mini Future (WKN: VA7PFG / ISIN: DE000VA7PFG1).

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