Bildquelle: Pressefoto Fresenius SE & Co. KGaA

Am Donnerstag verlor die Fresenius-Aktie (WKN: 578560 / ISIN: DE0005785604) knapp 6 Prozent an Wert. Schuld war das insgesamt sehr turbulente Börsenumfeld infolge der Sorgen vor einer Eskalation des chinesisch-amerikanischen Handelsstreits. Doch am Freitag kam es für die Anteilsscheine des Gesundheitskonzerns richtig knüppeldick. Fresenius stellte die Mittelfristziele infrage. Doch gerade mit dem jüngsten Kurssturz sollte sich eine Einstiegsgelegenheit ergeben haben.

Für die Fresenius-Aktie ging es am Freitag in einem die meiste Zeit des Tages positiven Marktumfeld prozentual zweistellig nach unten. Schuld war die Unternehmensnachricht, wonach man auf Basis der derzeitigen Erwartungen für die Geschäftsjahre 2018 und 2019 nicht mehr damit rechnen würde, die anspruchsvollen Mittelfristziele für 2020 zu erreichen. So weit, so gut.

Fresenius rechnet aufgrund der aktuellen und der erwarteten Geschäftsentwicklung für 2019 mit einem organischen Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich. Das Konzernergebnis 2019 wird jedoch auf gleichem Niveau wie 2018 erwartet. Die Ergebnisse werden unter anderem durch verschiedene Maßnahmen zur Umsatzsteigerung und Kostensenkung gedrückt. Mittel- bis langfristig sollen sich diese Ausgaben natürlich bezahlt machen.

2019 will man die Investitionen in Forschung & Entwicklung gegenüber den Jahren 2017 und 2018 noch einmal steigern, um weiteres Wachstum zu generieren. Dieses Wachstum soll wie in der Vergangenheit auch mithilfe von Übernahmen erfolgen. Zudem dürfte das Erreichen des Break-even des Biosimilars-Geschäfts von Fresenius Kabi für einen entscheidenden Schub sorgen. Und natürlich will sich Fresenius treu bleiben und weiterhin regelmäßig die Dividende anheben.

FAZIT. Zuletzt war es unter anderem die Dialyse-Tochter Fresenius Medical Care (FMC), die Fresenius zu schaffen machte. Das Einkassieren der Mittelfristziele ist sicherlich keine gute Nachricht, die langfristig positiven Aussichten für den Gesundheitskonzern infolge von Megatrends wie alternder Gesellschaften und des medizinischen Fortschritts haben jedoch weiterhin bestand. Zudem ist die Aktie nun deutlich günstiger zu haben, während weiterhin Dividendensteigerungen locken. Zudem nimmt der Konzern einiges an Geld in die Hand für Investitionen und Sparmaßnahmen, was sich letztlich auszahlen sollte.

Wer optimistisch ist und auf steigende Kurse der Fresenius-Aktie setzt und sogar überproportional von einem Kursanstieg profitieren möchte, schaut sich am besten entsprechende Hebelprodukte (WKN: HV7TBU / ISIN: DE000HV7TBU6) an. Skeptiker haben Gelegenheit mit entsprechenden Hebelprodukten (WKN: HX5G0P / ISIN: DE000HX5G0P8) auf auf fallende Kurse der Fresenius-Aktie zu setzen.

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Bildquelle: Pressefoto Fresenius SE & Co. KGaA

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