Bildquelle: Pressefoto © Continental

Sollten Anleger derzeit ein Herz für Zykliker aufbringen? Beispielsweise für Continental (Conti) (WKN: 543900 / ISIN: DE0005439004)? Zykliker heißt ja, dass diese Papiere sehr mit der Konjunktur gehen: Wenn es gut läuft, dann steigt die Marge, wenn es schlecht läuft dann fällt diese. Bei Continental ist das nicht anders. 2017 erreichte der Automobilzulieferer noch 10,4 Prozent (Ebit). Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren es voraussichtlich (bereinigt) nur noch 9,2 Prozent.

Und die maue Weltkonjunktur, insbesondere auch in China, dürfte weiter auf die Marge drücken. Für das laufende Jahr erwartet Continental zwischen acht und neun Prozent. Für den Gewinn je Aktie bedeutet das: Er wird wohl von 14,92 Euro (2017) auf 14,00 Euro (2018) sinken. Daraus würde sich ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von aktuell 9,1 errechnen. Üppig ist das sicherlich nicht. Die Börse ist – sehr – vorsichtig geworden mit allem, was mit der Autobranche zu tun hat. Zuletzt hat Continental eine Dividende von 4,50 Euro ausgeschüttet (2018 für 2017). In diesem Jahr dürfte diese Größenordnung kaum zu halten sein…

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Thomas Schumm / Pressefoto © Continental

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