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Nach einem schwachen Auftakt in den heutigen Mittwochhandel sah es zunächst so aus, als sollte der DAX sogar unter die psychologisch wichtige 11.000-Punkte-Marke rutschten. Es kam jedoch anders.

Das war heute los. Zeitweise ging es für den DAX um rund 0,8 Prozent nach unten. Das wichtigste deutsche Börsenbarometer rutschte bis auf 11.007 Zähler ab. Der Umstand, dass die 11.000er-Marke verteidigt werden konnte, sorgte für Schwung, so dass der Index später sogar in die Gewinnzone drehen konnte. Für den Stimmungsumschwung sorgten außerdem Kursgewinne im frühen Handel an der Wall Street. Dort wurde die Stimmung wiederum von positiven Quartalsberichten befeuert. Beispielswiese lieferte der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble (WKN: 852062 / ISIN: US7427181091) überzeugende Ergebnisse für das Dezember-Quartal und einen starken Ausblick ab.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX überzeugte heute vor allem RWE (WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129). Die Aktie des Energieversorgers schoss zeitweise um mehr als 5 Prozent in die Höhe. Derzeit erarbeitet die Kohlekommission der Bundesregierung Wege aus der Stromerzeugung mithilfe von Kohle. Nun berichtete die Nachrichtenagentur Reuters, dass bei einem vorzeitigen Kohleausstieg Entschädigungen angedacht seien. Diese würden RWE als Betreiber vieler Kohlekraftwerke begünstigen.

Die BASF-Aktie (WKN: BASF11 / ISIN: DE000BASF111) fand sich dagegen mit einem zwischenzeitlichen Kursminus von fast 2 Prozent am DAX-Ende wieder. Dem Ludwigshafener Chemiekonzern bereitet derzeit zum Beispiel die drohende Konjunkturabkühlung Sorgen. Außerdem war der Handelsstreit zwischen den USA und China im Vorjahr für eine Gewinnwarnung mitverantwortlich.

In der zweiten Reihe sorgte Heidelberger Druck (WKN: 731400 / ISIN: DE0007314007) für Furore. Die im SDAX gelistete Aktie des Druckmaschinenherstellers schoss zeitweise um 23 Prozent in die Höhe, nachdem das Unternehmen mitgeteilt hatte, dass sich ein Investor aus China an dem Unternehmen beteiligen will.

Das steht morgen an. Am morgigen Donnerstag wird der Branchenverband ACEA die Daten zu den europäischen Lkw-Neuzulassungen im Monat Dezember 2018 bekannt geben. Im Anlegerfokus dürfte jedoch vor allem die EZB-Sitzung stehen. Anleger wollen wissen, ob und wann es auch in der Eurozone zu einer Zinswende kommt. Ob sie dies jedoch schon morgen erfahren, bleibt abzuwarten. Aus den USA erreichen uns am Nachmittag wie jeden Donnerstag die wöchentlichen Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe. Und natürlich geht es mit der Berichtssaison rasant weiter. Es berichten unter anderem der US-Chipkonzern Intel (WKN: 855681 / ISIN: US4581401001) und die Kaffeehauskette Starbucks (WKN: 884437 / ISIN: US8552441094).

Gut zu wissen… Apple (WKN: 865985 / ISIN: US0378331005) ist den vergangenen Monaten in der Gunst der Anleger deutlich gefallen, trotzdem dürfte man es sich beim Konzern mit dem Apfel im Logo nicht nehmen lassen, morgen etwas zu feiern. Vor 35 Jahren, am 24. Januar 1984 präsentierte Apple-Mitbegründer Steve Jobs den ersten Macintosh-Rechner.

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